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NRW: Landesweite Warnstreiks für höhere einkommen
Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen
Während in Duisburg rund 10 000 Demonstrantinnen und Demonstranten ihrem Unmut gegen die starre Haltung der Arbeitgeberseite Ausdruck verliehen, machte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach in Bochum auf die Leistungen des öffentlichen Dienstes aufmerksam. Vor mehr als 2000 Teilnehmern sagte er: "Sicherheit, Erziehung, Pflege, Infrastruktur - all das garantieren die Beschäftigten mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Fachkenntnis." Damit das auch in Zukunft so bleibe, müsse angesichts des steigenden Altersdurchschnitts dringend etwas für den Nachwuchs getan werden. "Der öffentliche Dienst muss für junge Menschen auch finanziell attraktiver werden, sonst geraten wir beim Wettbewerb um den Nachwuchs gegenüber der Privatwirtschaft immer weiter ins Hintertreffen", sagte Silberbach.
Der dbb fordert für die rund zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6,5 Prozent, jedoch mindestens 200 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Auszubildende sollen übernommen und ihre Vergütung um 100 Euro angehoben werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 28. März 2012 in Potsdam angesetzt.
Weitere Informationen zur Einkommensrunde im Internet unter http://www.dbb.de
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