Heesen: Öffentlicher Dienst muss attraktiver für jüngere und ältere werden

(PresseBox) (Berlin, ) "Um künftig im Wettbewerb um beste Köpfe erfolgreich zu sein, muss der öffentliche Dienst seine Attraktivität erhöhen - für junge und ältere Beschäftigte gleichermaßen." Das schreibt dbb Chef Peter Heesen im Editorial zur jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Akademie" (1/2009).

Dabei seien Ideen, wie bestehende gesetzliche Regelungen voll ausgeschöpft und überkommene Vorgaben über Bord geworfen werden können, kaum Grenzen gesetzt, zeigte sich Heesen überzeugt. Der dbb stehe fortwährend im offenen Dialog mit Politik und Dienstherrn, "damit der öffentliche Dienst, der nicht zuletzt ein wesentlicher Standortfaktor für die wirtschaftliche Innovationskraft Deutschlands ist, sich weiterentwickeln kann und seine Beschäftigten für die schwierigen Zukunftsaufgaben nicht nur qualifiziert, sondern auch motiviert. Denn gerade in der Krise ist der Staat in besonderem Maße auf die Kompetenz und die Motivation seiner Beschäftigten angewiesen."

Neben pekuniären Leistungsanreizen könnten nach Auffassung des dbb Bundesvorsitzenden "intelligente Lösungen bei der Personalgewinnung" Anreize bieten, in den öffentlichen Dienst zu gehen, etwa durch eine interne Fachhochschule, in der junge Menschen schon vor dem eigentlichen Berufseinstieg gezielt auf ihren Beruf im öffentlichen Dienst hin gefördert werden. Auch die erkennbare Bereitschaft des Arbeitgebers, in die Kompetenz seiner Mitarbeiter zu investieren, könne ein Anreiz sein. "Bislang wird dies im öffentlichen Dienst allzu oft durch kurzsichtiges Sparen verhindert", stellt Heesen fest.

Die Zeitschrift "Akademie" wird vom Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien e. V. herausgegeben und wendet sich an Fach- und Führungskräfte in Verwaltung und Wirtschaft.

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