Ausbildung sichert Fachkräftebedarf von morgen

(PresseBox) (Chemnitz, ) Am heutigen Tag des Ausbildungsplatzes besuchte Jutta Cordt das Einrichtungshaus IKEA in Chemnitz und warb um Ausbildungsplätze für die Schulabgänger in der Region. "Geprägt ist die Entwicklung durch rückläufige Schulabgängerzahlen und einen weiterhin anhaltenden Bedarf der Wirtschaft an Nachwuchskräften", so Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Der kaufmännische Leiter von IKEA Chemnitz, Rainer Schulze, berichtete über die Erfahrungen bei der Nachwuchsgewinnung in einem innovativen Unternehmen und stellte seine Strategie zur Sicherung der Fachkräfte im Unternehmen vor.

Unter den verschiedenen Strategien zur Sicherung des Fachkräftebedarfes in Unternehmen gewinnt die Ausbildung im eigenen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Denn nur gut ausgebildete Mitarbeiter entwerfen und verkaufen innovative Produkte.

"In den kommenden Jahren werden immer weniger Schulabgänger auf den Ausbildungsmarkt entlassen. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach qualifiziertem Nachwuchs. Diese gegensätzliche Entwicklung führt zu neuen Herausforderungen für die Betriebe. Die Unternehmen werden in Zukunft noch stärker um Nachwuchskräfte konkurrieren als in den letzten Jahren ", erklärt Jutta Cordt.

Dies fordert insbesondere die Wirtschaft: "Bisher liegt der Schwerpunkt bei der Bewerberauswahl schwerpunktmäßig in formalen Anforderungen, wie Schulnoten. Persönliche Stärken, Motivation, freundliches Auftreten, handwerkliches Geschick und Ergeiz werden künftig noch stärker in den Mittelpunkt treten. Deshalb ist es wichtig, dass Betriebe auch leistungsschwächeren Schülern eine Chance für den Start ins Berufsleben geben. Die Arbeitsagenturen und Arbeitgemeinschaften können bei Bedarf Nachhilfeunterricht finanzieren, um Leistungsdefizite auszugleichen. Hierfür stehen allein in Sachsen rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit Sachsen auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, braucht es junge Fachkräfte mit neuen Ideen", so die Arbeitsmarktexpertin weiter.

Dass die Konkurrenz der Betriebe um die besten Köpfe begonnen hat, bestätigt auch die IKEA Chemnitz GmbH & Co KG. "Wir spüren zunehmend, dass die Zahl der Bewerbungen für freie Ausbildungsplätze abnimmt. Noch vor drei Jahren haben wir jährlich rund 758 Bewerbungen erhalten, in diesem Jahr waren es nur noch 320. Auch wir mussten uns an die neue Situation auf dem Ausbildungsmarkt anpassen und stehen vor der großen Aufgabe, geeignete Kandidaten, die den zukünftigen Anforderungen bei IKEA gewachsen sind, aus den Bewerbern auszuwählen. Dabei haben sich innovative Auswahlverfahren aber auch ein frühzeitiges Marketing für angebotene Ausbildungsstellen bewährt", so Rainer Schulze, kaufmännischer Leiter und Mitglied der Geschäftsführung der IKEA Chemnitz GmbH.

"Wichtig ist uns innerhalb dieses Prozesse auch der regelmäßige Kontakt zur lokalen Arbeitsagentur, die von uns über freie Ausbildungsstellen informiert wird. Die Vorschläge der Berufsberater und die kostenlose Veröffentlichung in der Jobbörse entlasten uns bei der Suche nach geeigneten Bewerbern. Dadurch profitieren wir mittelfristig von gut ausgebildeten Fachkräften in unseren IKEA Häusern, die unsere Kunden freundlich und sachkundig beraten und unterstützen. Damit sichern wir gleichzeitig, dass unser Team am Standort in Chemnitz gute Arbeit leistet und auch im Bundesvergleich ganz weit vorne steht", so Schulze abschließend.

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