Arbeitslosengeld II - Einmalzahlung für Schülerinnen und Schüler durch Arbeitsgemeinschaften Leipzig, Delitzsch und Leipziger Land

Keine extra Antragstellung notwendig / Aber Nachweis über den Schulbesuch

(PresseBox) (Leipzig, ) Mit dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (Familienleistungsgesetz) wurde eine zusätzliche Leistung für die Schule in das Zweite Buch Sozialgesetzbuch aufgenommen.

Schülerinnen und Schüler, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die eine allgemeinbildende oder eine andere Schule mit dem Ziel des Erwerbs eines allgemeinbildenden Schulabschlusses besuchen, erhalten zum 01. August eines Jahres eine zusätzliche Leistung in Höhe von 100 Euro. Diese Leistung zahlen die Arbeitsgemeinschaften Leipzig, Delitzsch und Leipziger Land an Schülerinnen und Schüler in Bedarfsgemeinschaften in der Leipziger Region.

Die Leistung wird erstmals zum 01. August 2009 dann gezahlt, wenn mindestens ein im Haushalt lebender Elternteil am 01. August des jeweiligen Jahres Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat.

Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht im Haushalt ihrer Eltern leben, erhalten diese Leistung, wenn sie selbst am 01. August des jeweiligen Jahres Arbeitslosengeld II erhalten und ihr Auszug bei den Eltern mit Einwilligung der Arbeitsgemeinschaft erfolgte.

Für die erstmalige Gewährung der Leistung ist der Schulbesuch nachzuweisen. "Ein zusätzlicher Antrag ist nicht erforderlich. Wir zahlen, wenn der Nachweis vorliegt, automatisch. Nur die Bedarfsgemeinschaften mit Schülerinnen oder Schülern, die in den letzten Tagen ihren Bewilligungsbescheid für die nächsten 6 Monate bekommen haben, sollten sich in ihrer Arbeitsgemeinschaft noch einmal melden, um sicher zu gehen, dass sie diese Leistung auch Bestandteil der Bewilligung ist", so der Sprecher der Arbeitsgemeinschaften Hermann Leistner.

Um termingerecht anweisen zu können, erbitten die Arbeitsgemeinschaften den Nachweis bis spätestens zum 10. Juli 2009. Als Nachweis der Einschulung gelten die Aufnahmebestätigung der Schule, die Schulbescheinigung oder der Schulausweis. In allen anderen Fällen ist eine Schulbescheinigung einzureichen, aus der neben dem Schultyp auch die besuchte Jahrgangsstufe hervorgeht.

WICHTIG: Änderungen in den persönlichen Verhältnissen wie Schulabbruch sind der Arbeitsgemeinschaft ohne Verzug mitzuteilen.

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