Arbeitslosengeld II - Einmalzahlung für Schülerinnen und Schüler durch Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land

Keine extra Antragstellung notwendig / Aber Nachweis über den Schulbesuch

(PresseBox) (Borna, ) Mit dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (Familienleistungsgesetz) wurde eine zusätzliche Leistung für die Schule in das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) aufgenommen.

Schülerinnen und Schüler, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die eine allgemeinbildende oder eine andere Schule mit dem Ziel des Erwerbs eines allgemeinbildenden Schulabschlusses besuchen, erhalten zum 01. August eines Jahres eine zusätzliche Leistung in Höhe von 100 Euro. Diese Leistung zahlt die Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land an Schülerinnen und Schüler in Bedarfsgemeinschaften in der Leipziger Region vom Beginn der Jahrgangsstufe 1 bis zum Abschluss der Jahrgangsstufe 10. Nach Abschluss der Jahrgangsstufe 10 besteht kein Anspruch auf diese zusätzliche Leistung. Maßgeblich für die Beurteilung ist das Schuljahr, das bundesweit einheitlich am 31. Juli eines Jahres endet.

Die Leistung wird erstmals zum 01. August 2009 gezahlt, wenn mindestens ein im Haushalt lebender Elternteil am 01. August des jeweiligen Jahres Anspruch auf Arbeitslosengeld II hat.

Auch Schülerinnen und Schüler, die nicht im Haushalt ihrer Eltern leben, erhalten diese Leistung, wenn sie selbst am 01. August des jeweiligen Jahres Arbeitslosengeld II erhalten und ihr Auszug bei den Eltern mit Einwilligung der Arbeitsgemeinschaft erfolgte.

Für die erstmalige Gewährung der Leistung ist der Schulbesuch nachzuweisen. "Ein zusätzlicher Antrag ist jedoch nicht erforderlich. Wir zahlen, wenn der Nachweis vorliegt, automatisch", so der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land Peter Krüger.

Um termingerecht anweisen zu können, erbittet die Arbeitsgemeinschaft Leipziger Land den Nachweis bis spätestens zum 10. Juli 2009. Danach ist eine Bestätigung über den Schulbesuch erst wieder ab Vollendung des 15. Lebensjahres des Schülers bzw. ab dem Besuch der Jahrgangsstufe 10 nötig. Als Nachweis der Einschulung gelten die Aufnahmebestätigung der Schule, die Schulbescheinigung oder der Schulausweis. In allen anderen Fällen ist eine Schulbescheinigung einzureichen, aus der neben dem Schultyp auch die besuchte Jahrgangsstufe hervorgeht.

WICHTIG: Änderungen in den persönlichen Verhältnissen wie Schulabbruch sind der Arbeitsgemeinschaft ohne Verzug mitzuteilen.

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