BREKO-Unternehmen investieren in die nächste Generation der Breitbandnetze

Über Dreiviertel der alternativen Wettbewerber haben erste FTTB/H-Projekte realisiert

(PresseBox) (Bonn, ) Die im Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) zusammengeschlossenen Unternehmen haben im vergangenen Geschäftsjahr, trotz nachlassenden Marktwachstums, einen Umsatz von rund 7 Mrd. EUR und damit ein Plus von 10% im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet. Diese Zahlen gab BREKO-Präsidentin Erna-Maria Trixl heute in Düsseldorf bei der Vorstellung der Wirtschaftdaten der BREKO-Mitgliedsunternehmen bekannt. "Die alternativen Netzbetreiber sind, auch unter den schwierigen Marktbedingungen des Telekommunikationsmarktes, weiterhin auf klarem Wachstumskurs und haben ihre Position nicht nur behauptet, sondern weiter ausgebaut." erklärte Verbandspräsidentin Trixl.

BREKO-Carrier haben Anteil von 26% der Investitionen in den deutschen TK-Markt

In den vergangenen drei Geschäftsjahren haben die BREKO-Unternehmen ihr Investitionsvolumen kontinuierlich erhöht. Von 1 Mrd. EUR in 2007 auf 1,3 Mrd. EUR in 2009. Damit stammen mittlerweile 26% der Investitionen im deutschen Telekommunikationsmarkt von BREKO-Carriern. "BREKO-Unternehmen tragen, bei einem Umsatzanteil von 13%, mit 26% zu den Gesamtinvestitionen in den deutschen TK-Markt bei und leisten so einen wesentlichen Beitrag auch zur Erschließung weißer Flecken mit Breitbandanschlüssen" erläuterte Verbandspräsidentin Trixl.

BREKO-Unternehmen investieren in die nächste Generation der Breitbandnetze

"Die alternativen Netzbetreiber sind weiterhin auf Wachstumskurs und investieren im Vergleich zur Deutschen Telekom gemessen an Umsatz und Ergebnis deutlich mehr in die Breitbandinfrastruktur in Deutschland", betont Verbandspräsidentin Trixl. Diese Investitionen in die nächste Generation der Breitbandnetze, insbesondere auch in den ländlichen Raum, sind wichtig, um die Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung bis 2014 erreichen zu können. Politik und Bundesnetzagentur sind daher gefordert, die Entwicklung von Open Access Geschäftsmodellen zu unterstützen.

Next Generation Access - Open Access

Für die im BREKO organisierten Telekommunikationsunternehmen ist Open Access daher kein Selbstzweck. Open Access-Modelle sollen Investitionen in Infrastruktur fördern und einen Beitrag zu nachhaltigem Wettbewerb leisten. Die BREKO-Unternehmen unterstützen Geschäftsmodelle, die auf eine erzwungene Trennung der drei Ebenen der Wertschöpfungskette - Infrastruktur, Netzbetrieb und Dienste - verzichten und bringen Open Access auf den einfachen Nenner: Open Access beinhaltet Geschäftsmodelle zur Forcierung des Glasfaserausbaus unter diskriminierungsfreier Bereitstellung von Netzzugang für Dritte. Zugangsoptionen und Preise müssen sich im Markt bilden. "Die Festlegung von Preisgrenzen für einen Open Access-Zugang hingegen wirken investitionshemmend", stellt die BREKO-Präsidentin Erna-Maria Trixl klar.

BREKO - Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

BREKO ist ein im Jahre 1999 gegründeter Zusammenschluss von Festnetzbetreibern, der sich zum Ziel gesetzt hat, faire Wettbewerbsbedingungen in einem liberalisierten Telekommunikationsmarkt zu schaffen. Die derzeit 47 Mitgliedsunternehmen beschäftigen ca. 56.000 Mitarbeiter, investierten rund 1,3 Mrd. EUR und erwirtschaften einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. EUR (Angaben bezogen auf das Wirtschaftsjahr 2009).

Weitere Informationen unter www.brekoverband.de .

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