BREKO - Open Access

Forcierung des Glasfaserausbaus in Deutschland durch Open Access Geschäftsmodelle Kooperationen ermöglichen Breitbandausbau auch in ländlichen Regionen

(PresseBox) (Bonn, ) Die Diskussion über den Auf- und Ausbau von Glasfasernetzen in Deutschland ist derzeit in vollem Gange. Investitionen in die nächste Generation der Breitbandnetze, insbesondere auch in den ländlichen Raum, sind wichtig, um die Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung bis 2014 erreichen zu können. Mit Open Access-Geschäftsmodellen kann es gelingen, den Auf- und Ausbau moderner Breitbandnetze (FTTB/H) wirtschaftlich, nachfragegerecht und ohne staatliche Förderung auch in Regionen zu realisieren, in denen es bisher keine Breitbandversorgung gibt. Die Frage ist, wie Open Access Geschäftsmodelle aussehen müssen, um die Investitionsbereitschaft von Netzbetreibern zu stimulieren und gleichzeitig die Interessen der Diensteanbieter zu berücksichtigen.

Infrastrukturwettbewerb durch Open Access Die vom BREKO vertretenen Netzbetreiber haben aktuell FTTB/H-Projekte in Höhe von ca.

250 Mio. Euro initiiert und auch bereits in der Vergangenheit einen hohen Beitrag zum Infrastrukturwettbewerb geleistet. Den Projekten ist gemein, dass Sie ein hohes Investitionsrisiko in sich bergen. Investitionen für einen Hausanschluss liegen im Durchschnitt bei rund 2.000 Euro, in ländlichen Regionen teilweise sogar deutlich darüber. Daher haben die investierenden Unternehmen gerade bei Ausbauprojekten im ländlichen Raum ein sehr großes Interesse daran, durch Kooperationen und Netzzugang für Dritte, die Auslastung der Netze zu erhöhen, um den Return on Invest zu beschleunigen.

"Open Access-Geschäftsmodelle funktionieren umso besser, je einfacher sie ausgestaltet sind", sagt Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des BREKO. "Den investierenden Unternehmen, die nicht marktbeherrschend sind, muss die unternehmerische Freiheit in der Zugangsgestaltung und Preisgestaltung überlassen werden" betont auch Erna-Maria Trixl, Präsidentin des BREKO und Geschäftsführerin der LEW TelNet.

Diskriminierungsfreie Bereitstellung von Netzzugang

Wenn der Zugang zu Open Access-Netzen diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt wird, werden die Interessen von Anbietern und Nachfragern in Einklang gebracht. Der BREKO bringt Open Access-Geschäftsmodelle daher auf eine einfache Formel: Open Access beinhaltet Geschäftsmodelle zur Forcierung des Glasfaserausbaus unter diskriminierungsfreier Bereitstellung von Netzzugang für Dritte.

"Ein diskriminierungsfreier Zugang zeichnet sich vor allem durch zwei Aspekte aus: Einerseits eine angemessene Preissetzung, also gleiche Vorleistungsprodukte zu gleichen Preisen unter Berücksichtigung von Skaleneffekten, und andererseits die zeitnahe Bereitstellung der jeweiligen Vorleistungsprodukte für die Abnehmer", erläutert Trixl. Dabei bleibt die unternehmerische Selbstbestimmung von Anbietern und Abnehmern beim Open Access-Geschäftsmodell oberstes Gebot.

BREKO - Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

BREKO ist ein im Jahre 1999 gegründeter Zusammenschluss von Festnetzbetreibern, der sich zum Ziel gesetzt hat, faire Wettbewerbsbedingungen in einem liberalisierten Telekommunikationsmarkt zu schaffen. Die derzeit rund 50 Mitgliedsunternehmen beschäftigen ca. 56.000 Mitarbeiter, investierten rund 1,3 Mrd. EUR und erwirtschaften einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. EUR (Angaben bezogen auf das Wirtschaftsjahr 2009). Weitere Informationen unter www.brekoverband.de .

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.