Hochschule Lausitz lädt zum 2. Transferkongress ein

(PresseBox) (Senftenberg, ) Zum zweiten Mal wird die Firmenkontakt- und Personalbörse campus-X- change der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg - die größte Transferbörse für den qualifizierten Nachwuchs in der Region - am Mittwoch, dem 1. April 2009, von einem Transferkongress begleitet. Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren von 13 bis 19 Uhr im Konrad-Zuse-Medienzentrum zum Thema "Durchlässigkeit von Studiengängen für Nicht-Abiturienten im Bezug auf die Zugangsberechtigung und das Studieren für Berufstätige".

Wie bereits im vergangenen Jahr sind die Vattenfall Europe Mining AG und die BASF Schwarzheide GmbH Kooperationspartner des Transferkongresses und unterstützen diesen. Ebenso wie die Firmenkontakt- und Personalbörse campus-X-change ist der Transferkongress ein studentisches Projekt. Die Vorbereitung liegt im Zusammenwirken mit der Hochschulleitung und der Lausitzer Technologie Transferstelle (LAUTT) in den Händen von Marlen Schulze (27), die an der Hochschule Lausitz Betriebswirtschftslehre studiert.

"Der Transfer zwischen Hochschule und Wirtschaft war schon immer ein Thema und Ziel der Hochschulpolitik in Deutschland. Aufgrund des stark anwachsenden Fachkräftemangels in der deutschen Wirtschaft ist es an der Zeit, die Bedarfslücken zu schließen", erklärt Marlen Schulze. "Die Beiträge der Referentinnen und Referenten versprechen ein spannendes Programm mit zahlreichen praktischen Anregungen."

Zu folgenden Fragestellungen soll diskutiert werden:

- Welche Möglichkeiten sehen die Hochschulen und die Wirtschaft, um mehr Fachkräfte zu fördern?
- Wie sieht die momentane Lage aus?
- Welche Lösungen sind in Planung bzw. sind schon umgesetzt worden?
- Welche Erfahrungen hatte man mit einzelnen Umsetzungen?
- Wie sehen die Lösungsmodelle aus?

Jeder, der zu diesen brisanten Fragen mitdiskutieren möchte, ist herzlich eingeladen.

Nähere Informationen zum Transferkongress und zur Firmenkontakt- und Personalbörse campus-X-change sind im Organisationsbüro unter Telefon 03573 85-488 beziehungsweise unter der E-Mail-Adresse transferkongress@campus-x-change.de erhältlich, ebenso unter www.campus-X-change.de sowie unter www.hs-lausitz.de, wo auch das Programm des Kongresses zu finden ist.

Ergänzende Hintergrundinformationen zu den Vorträgen

Modelle für den regionalen Bedarf der Unternehmen präsentiert Carolin Freywald in einer Studie. Erfahrungen durch die Betriebsbefragungen, die die LASA in verschiedenen Städten schon durchgeführt hat, stellt Katja Bolz vor. Sie nimmt auch Bezug auf den Bedarf der Unternehmen an Aus- und Weiterbildungsangeboten.

Über die Fachkräfteausbildung ohne Studium wird Dr. Robert Helmrich vom BIBB sprechen. Ist bei den Facharbeitern die gewerbliche Ausbildung und die Qualität so hoch, dass zum Beispiel Laborübungen in technischen Studiengängen übersprungen werden können und somit das Studium beschleunigt werden kann?

Wolfgang Wenzke vom BVMW stellt Lösungsideen der mittelständischen Wirtschaft hinsichtlich der Fachkräftedeckung, insbesondere der Bereitschaft zur Personalentwicklung, und die Beteilungen an Modellen vor.

Die Universität Hamburg hat Jahrzehnte lange Erfahrungen mit dem Hochschulstudium ohne Abitur, die zeigen, dass mit einer solchen Hochschulzugangspolitik nicht das Sinken des Niveaus verbunden sein muss. Aus den Erfahrungen wird dann aber auch deutlich, welche Vorraussetzungen seitens der Hochschule geschaffen werden müssen.

Siegfried Brandt spricht über den Ausbildungsbedarf für Ingenieure und die Anforderungen an ein Ingenieurstudium für höhere Qualität und Passfähigkeit für die Wirtschaft aus der Expertensicht des VDI.

Im Vortrag von Prof. Dr. Helmut Schuster werden bundesweite Tendenzen ebenso vorgestellt wie die Veränderungen in der deutschen Hochschullandschaft. Diskutiert werden soll in diesem Zusammenhang auch darüber, ob sich mit der erweiterten Hochschulzugangberechtigung und größeren Anwendungsnähe der Studiengänge zwangsläufig ein Konflikt zwischen Massenbedienung und dem Streben nach Exzellenz ergibt.

Professor Dr. Gerhard Hörber stellt das Konzept der privatwirtschaftlich organisierten bbw Hochschule vor. Aus seinen Erfahrungen dürfen Anregungen darüber zu gewinnen sein, was an den etablierten Hochschulen als Traditionsballast verzichtbar ist.

Die Hochschule Lausitz hat bereits auf Entwicklungen der Demographie und Engpässe des Fachkräfteabgangs reagiert. Professor Dr. Kathrin Lehmann berichtet über in der Planung befindliche Vorhaben und darüber, wie man dieser Problematik mit verschiedensten Instrumenten begegnen will.

Katrin Keilig berichtet über die Erfahrungen von Vattenfall mit bereits durchgeführten dualen Studiengängen. Im Mittelpunkt stehen die betriebsinternen Probleme, wie z.B. Freistellung der Auswahlverfahren. Zu diskutieren wird hier die Übertragbarkeit auf andere Studiengänge und Unternehmen sein.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.