BILDUNG ODER AUSBILDUNG - Neue Wege in die Ingenieurwissenschaften?!

Erstes Symposium des DGI und Ernennung des wissenschaftlichen Beirates

(PresseBox) (Senftenberg, ) Zu einem ersten Symposium lädt das David-Gilly-Institut für Lehre, Forschung und Kommunikation im Bauwesen (DGI) am Donnerstag, 2. Februar 2012, nach Cottbus ein.

Das ganztägige Symposium "BILDUNG ODER AUSBILDUNG - Neue Wege in die Ingenieurwissenschaften?!" beginnt um 10 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude der BTU Cottbus mit der Vorstellung des DGI - einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der Brandenburgischen Technischen Universität und der Hochschule Lausitz (FH) - und der Ernennung seines wissenschaftlichen Beirates.

Im weiteren Verlauf steht die Diskussion über die künftige Entwicklung des Bauingenieurstudiums im Mittepunkt der Veranstaltung. Wie sollte es aussehen, damit es den Anforderungen an Beruf und Berufung der Bauingenieure im beginnenden 21. Jahrhundert gerecht werden kann? Welchen Zielsetzungen ist es verpflichtet? welche Inhalte gehören hinein? wie können diese angemessen gelehrt und gelernt werden? Welche Rolle kommt dabei den Universitäten, welchen den (Fach-) Hochschulen zu?

Im Rahmen von Input-Referaten werden vier Mitglieder des neu berufenen wissenschaftlichen Beirats des DGI aus ihrer jeweiligen Perspektive dazu Position beziehen. Studierende stellen an Beispielen das Cottbuser Projektstudium als einen der Innovationskerne vor. Die Schlussdiskussion führt alle Beteiligten unter dem Thema "Studenten fragen - Profis antworten" zusammen.

Mit der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung durch die beiden Präsidenten der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli und Prof. Dr. Günter H. Schulz, war das David-Gilly-Institut für Lehre, Forschung und Kommunikation im Bauwesen am 16. Juni 2011 feierlich gegründet worden.

Bereits zum Wintersemester 2011/12 ermöglichte es erstmals in Deutschland Studierenden des Bauingenieurwesens an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Hochschule Lausitz, ihr Studium zu beginnen und sich dann erst im Laufe ihres weiteren Studiums zu entscheiden, ob sie ihren Abschluss an der Fachhochschule oder an der Universität ablegen wollen. Dieses innovative Studium konnte mit Hilfe einer Förderung von fast einer halben Million Euro durch die Stiftung Mercator sowie der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative «Bologna - Zukunft der Lehre» in einer rund dreijährigen Vorarbeit entwickelt werden. An der Hochschule Lausitz haben im neuen Bachelor-Studiengang Civil and Facility Engineering mit den Schwerpunkten Bauingenieurwesen und Gebäude- und Energietechnik und dem bisher 47 junge Menschen das Studium aufgenommen.

Das zur Leitung des David-Gilly-Instituts berufene vierköpfige Direktorium ist paritätisch mit Professoren beider Hochschulen besetzt: Prof. Dr. Werner Lorenz, geschäftsführender Direktor, Prof. Dr. Frank Höfler, stellvertretender geschäftsführender Direktor, Prof. Dr. Claus König sowie Prof. Karen Eisenloffel, M.Sc..

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