Jahresschlussbörse: Ein turbulentes Jubiläumsjahr geht zu Ende

Christoph Lammersdorf zieht im Jubiläumsjahr der Börse Stuttgart positive Bilanz / Gesamtumsatz mit rund 109 Milliarden Euro deutlich über Vorjahresniveau

(PresseBox) (Stuttgart, ) Mit der traditionellen Jahresschlussbörse am 30. Dezember beendete die Börse Stuttgart das Börsenjahr 2011. Rund 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren zu Gast an der Börse Stuttgart, um mit Börsenvertretern ein Fazit des abgelaufenen Jahres zu ziehen. Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart Holding GmbH, blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das vom 150-jährigen Börsenjubiläum, aber auch von politischen Krisen und turbulenten Finanzmärkten geprägt war.

Der voraussichtliche Handelsumsatz nach Orderbuchstatistik an der Börse Stuttgart im Jahr 2011 beträgt - nach vorläufigen Zahlen, die eine Schätzung der letzten beiden Handelstage des Dezembers beinhalten - insgesamt rund 109 Milliarden Euro und damit rund 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit knapp 57 Milliarden Euro wurde am Stuttgarter Handelsplatz mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes mit verbrieften Derivaten erzielt. Mit einem Umsatzplus von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festigte die Börse Stuttgart ihre Marktführerschaft im Handel mit verbrieften Derivaten in Europa. Beim börslichen Handel mit Unternehmensanleihen ist Stuttgart auf dem deutschen Markt führend: Mit über 13 Milliarden Euro steuerten die Unternehmensanleihen fast die Hälfte zum gesamten Umsatz im Anleihenhandel bei. Große Zuwachsraten wurden unter anderem im Fondhandel erreicht, dabei stieg insbesondere das Handelsvolumen von Exchange Traded Funds (ETFs) um knapp 36 Prozent auf über 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2011.

In seinem Rückblick auf das Börsenjahr 2011 zog Christoph Lammersdorf eine positive Bilanz: "Die Anleger in Stuttgart konnten sich auch in den turbulenten Marktphasen auf eine schnelle und zuverlässige Ausführung ihrer Orders verlassen." Der zunehmende Wandel in der Börsenlandschaft führe dazu, dass die Interessen privater Anleger aus dem Blick vieler Handelsplätze gerieten. Anders in Stuttgart: Die konsequente Ausrichtung der Angebote und Services auf die Bedürfnisse der Privatanleger sowie große Innovationskraft seien hier die Erfolgstreiber. Als Beispiel dafür nannte Lammersdorf das Handelssegment Bondm: "Mit Bondm sind wir nicht nur Vorreiter einer Idee, die inzwischen von anderen Börsenplätzen aufgegriffen wurde, sondern auch Marktführer."

Neben dem Handelsgeschäft hat das Thema Bildung für die Börse Stuttgart einen hohen Stellenwert: "Bildung und Börse gehören zusammen. Die Wissensvermittlung bei Finanzthemen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir auch in diesem Jahr sehr ernst genommen haben", sagte Christoph Lammersdorf. So hat die Börse Stuttgart in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg spezielle Lernmodule zu Börsen- und Finanzwissen entwickelt und mehreren Schulen im Oktober erstmals zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet die Börse Stuttgart umfangreiche Informationen auf ihren Internetseiten und zahlreiche eigene Bildungsveranstaltungen an.

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements unterstützte die Börse Stuttgart im Jahr 2011 unter anderem das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim, das Projekt "Mitmachen Ehrensache" sowie eine Charity-Aktion. Im Rahmen der Charity-Aktion, die mit Unterstützung des Vereins Herzenssache e.V. zustande kam, spendete die Börse Stuttgart Herzenssache 25.000 Euro und stellte der Albertville-Realschule und dem Lessing-Gymnasium in Winnenden 200 Arbeitsstunden zur Verfügung, die Mitarbeiter der Börse ehrenamtlich erbringen. "Als Börse sind wir nicht nur Handelsplatz und Arbeitgeber, sondern nehmen auch unsere gesellschaftliche Verantwortung in der Region ernst", fasste Christoph Lammersdorf das gesellschaftliche Engagement des Handelsplatzes zusammen.

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