Beginn der Bauarbeiten an der Anlage "Biogas Piano di Magadino"

sol-E Suisse SA - erneuerbare Energien auch im Tessin

(PresseBox) (Bern, ) Die sol-E Suisse AG - Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG aus Bern - und ihre Partner, der Landwirtschaftsbetrieb "Ramello" von Ulrico Feitknecht in Contone und die Orticola Bassi SA von Marco Bassi in S. Antonino haben auf der Magadino-Ebene mit dem Bau ihrer Biogasanlage begonnen. In dieser Anlage sollen dereinst organische Abfälle verwertet und zur ökologischen Strom- sowie Wärmeerzeugung genutzt werden.

Die Anlage "Biogas Piano di Magadino" wird in der Industriezone von Cadenazzo errichtet. Sie wird Gülle und Mist sowie hochwertige Biomassen-Substrate (Rüstabfälle aus der Gemüseproduktion) des Landwirtschaftsbetriebs "Ramello" und der Orticola Bassi verwerten. Darüber hinaus wird die Anlage auch organische Gastronomie-Substrate (Speiseabfälle) einsetzen. Damit wird sie einen wichtigen Beitrag zur Abfallentsorgung in der Region leisten.

Für die Landwirtschaft im Tessin ergeben sich aus der Biogasanlage neue Chancen: Einerseits können Grünabfälle aus der Gemüse- und Früchteproduktion vergärt werden. Andererseits ist der Gärrest wertvoller Dünger, der wiederum in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Der Nährstoffkreislauf wird somit geschlossen.

Die Biomasse-Anlage wird eine elektrische Leistung von rund 250 Kilowatt und eine Wärmeleistung von rund 300 Kilowatt aufweisen. Sie wird jährlich 1.5 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen, was dem Bedarf von rund 400 Haushalten entspricht. Die Anlage wird ans regionale Stromnetz der AMB Bellinzona angeschlossen. Die Jahresproduktion an Wärme wird sich auf 1.3 Mio. kWh belaufen. Die Wärme wird einerseits in benachbarten Industriegebäuden verwendet werden. Andererseits wird sol-E die Wärme nutzen, um Speiseabfälle vor der Vergärung aufzubereiten. Insgesamt lassen sich dadurch jährlich rund 1'500 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden, was mit Blick auf den Klimaschutz äusserst wertvoll ist.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2010 dauern. Die Inbetriebnahme der Anlage wird nach verschiedenen Testläufen gegen Ende Jahr erfolgen. Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt rund 3.3 Mio. CHF.

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