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Netzwerke Informationsquellen alsTüröffner für den erfolgreichenManager
Die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung ist der Zusammenschluss der führenden Anbieter berufsbezogener Aus- und Weiterbildung. Anbieter luden nun zum dritten Mal österreichweit zu Veranstaltungen, um Einblicke in das Angebot der beruflichen Weiterbildung zu geben.
Wie auch in den letzten Jahren, hat sich die bit gruppe auch heuer wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Man hat sich dazu entschlossen, das immer wichtiger werdende Thema "Netzwerken" als Angebot der bit gruppe für steirische Unternehmen, Partner, Kunden in den Mittelpunkt des Tages der Weiterbildung zu stellen. Hierzu konnte man Frau Mag. Dr. Magda Bleckmann Expertin für Karriere- und Netzwerkplanung mit "Die geheimen Regeln der Netzwerke und Seilschaften" Erfolgreich Netzwerken - ein Karriereleitfaden als Keynote Speaker gewinnen.
Magda Bleckmann, ehemalige Politikerin und zweifache Mutter, hat sich vor fünf Jahren im Bereich "Netzwerk und Karriereplanung" selbstständig gemacht.
Sie berät Unternehmer, Anwälte, Manager und Nachwuchsführungskräfte darin, wie man privat und beruflich erfolgreich sein kann.
Wie komme ich mit Menschen ins Gespräch? Wie plane ich meine Kontakte? Welche Clubs passen zu meinen Interessen? Grundsätzlich unterscheidet sie drei Netzwerkbereiche: der private, der firmeninterne und der branchenbezogene. Im Idealfall ergeben sich daraus Überschneidungen, "denn die Basis all unserer Beziehungen ist Vertrauen".
Netzwerke liefern in erster Linie Informationen.
Egal, um welches Netzwerk es sich schlussendlich auch handeln mag, in der modernen Informationsgesellschaft ist deren Wert nicht hoch genug zu bewerten. Denn das wichtigste Ziel ist die Beschaffung von Informationen, was in Zeiten, in denen der Zugang zu Information in barer Münze aufgewogen wird, ein unbestreitbares Asset darstellt.
Für Magda Bleckmann, Unternehmensberaterin und Buchautorin zum Thema, kommt der Nutzen von Netzwerken vor allem langfristig gesehen richtig zum Tragen: "Netzwerke sind notwendig, um beruflich voranzukommen und den Erfolg auch langfristig halten zu können. Mit einer guten Idee oder Leistung kann man zwar auch kurzfristig erfolgreich sein, allein damit wird man sich aber kaum länger an der Spitze halten können."
Die firmeninternen informellen Netze sind dabei wichtig, denn Gespräche mit Kollegen liefern wertvolle Informationen und geben Aufschluss über die
Mechanismen in der Branche. Für unternehmerisch tätige Netzwerker sind in weiterer Folge die entsprechenden Branchenvertretungen die nächste Anlaufstelle.
Dort können die grundlegenden branchenspezifischen Informationen eingeholt werden. Das nächste Ziel muss es sein, einem Network, das die Zielgruppe für das Produkt oder die gebotene Dienstleistung organisiert, anzugehören.
In ihrer Bedeutung unterschätzt, sind laut Magda Bleckmann vor allem die unzähligen privaten Netzwerke, denen ein erfolgreicher Manager angehören kann. Diese können einen sportlichen oder sozialen Hintergrund haben oder etwa auch nur aus regelmäßigen Treffen mit alten Schulkollegen bestehen.
Gemeinsame Erlebnisse und Interessen führen hier die verschiedensten Menschen zusammen, mit etwas Glück winken auch berufliche Synergien.
Unwidersprochen bleibt: Netzwerke spielen in Wirtschaft und Politik eine herausragende Rolle und sind ein nicht wegzudenkendes Phänomen menschlicher Interaktion. Denn wer gut vernetzt ist, wird gefördert und unterstützt, dem wird der Kontakt zu Menschen, die man sonst nicht erreichen kann, erleichtert, und es ist oft einfacher, Geschäfte abzuwickeln - klar, dass diese Vorteile auch genutzt werden.
Networking lässt sich nur bedingt lernen. Obwohl sich bestimmte Netzwerktechniken teilweise durchaus mithilfe von Büchern erlernen lassen, bleibt der einzig wahre Lehrmeister doch das reale Leben. Unerlässlich ist schließlich auch ein gewisses Talent: "Einen guten Netzwerker zeichnet in erster Linie ein feines Sensorium für Leute, die wichtig sein könnten, aus".
Wenn sich der erfolgreiche Netzwerker mit zunehmender Erfahrung die Karriereleiter empor kämpft und sich im Idealfall bis zum Geschäftsführer eines Unternehmens hocharbeitet, dann ist er auch in der obersten Liga der Netzwerkwelt angekommen. Je erfolgreicher du bist, umso interessanter bist du für die anderen."
"Sind deine Freunde stark, bist auch du stark.
Als solcher macht man auf sich aufmerksam und zeigt den Nutzen, den man für ein Netzwerk bringen kann. Dabei wirkt sein Handeln im Idealfall wie zufällig, in Wahrheit ist sein Vorgehen aber genauestens geplant.
"Der gute Netzwerker besitzt einen Masterplan, bleibt dabei aber unauffällig."
Als oberstes Gebot gilt: "Ein guter Netzwerker ist niemals aufdringlich oder gar peinlich." Eine der wichtigsten Regeln für erfolgreiches Netzwerken lautet:
Es muss Spaß machen", erzählt Magda Bleckmann.
In weiteren Referaten wurde das Thema Social Networks näher beleuchtet:
XING als Business Netzwerk
Mag. Wolfgang Schröder - Social Media Network Experte und Unternehmensberater betonte in seinen Ausführungen, dass gerade bei XING als Business Netzwerk ganz stark auf "Qualität vor Quantität" geachtet wird. Denn Soziale Netzwerke eignen sich hervorragend als Auslage, als Schaufenster, um sein Unternehmen wirkungsvoll zu präsentieren. Aufträge gewinnt man dadurch noch nicht, doch ist es eine Chance, von Kunden wahrgenommen zu werden und interessant zu erscheinen. Offline-Events, dh reale Treffen virtueller Kontakte geben dann die Möglichkeit, im direkten face-to-face-Gespräch Kunden zu gewinnen und Aufträge zu lukrieren. Im letzten Jahr hat es über 150.000 Xing-Events unterschiedlichster Natur gegeben.
Resümee: Soziale Netzwerke sind eine gute Möglichkeit, sich als Unternehmen kostengünstig virtuell zu präsentieren. Dennoch sind seriöse und professionelle Planung des Auftrittes und die bewusste Pflege dieser Netzwerke zwingend erforderlich.
Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR)
Robert Slameczka - Gesellschafter NORIS Feuerschutzgeräte GmbH, und Mitglied des Vorstands respACT Österreich und Landeskoordinator Steiermark - ging in seinem Kurzstatement auf den Punkt - Netzwerken mit Verantwortung ein.
Hier kristallisierten sich ganz klar zwei Fragestellungen heraus:
Welche Rolle spielen verantwortungsvolle Unternehmen in der Gesellschaft? Wie kann mein Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung konkret umsetzen?
Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (engl.: Corporate Social Responsibility) bedeutet für Unternehmen auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Interessensgruppen zu integrieren. CSR ist kein Human- oder Sozialprogramm, sondern ein klarer Managementansatz mit konkreten Zielformulierungen, der wirtschaftlich erfolgreiches Handeln und soziale und ökologische Verantwortung vereint.
Es zeigt sich, dass Wirtschaftlicher Erfolg und verantwortliches Handeln keinen Widerspruch in sich birgt, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil für Österreichs Unternehmen darstellt, und somit auch ein Gewinn für Unternehmen ist. Immer mehr Investoren erkennen, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zukunftsfähige Unternehmen sind und ziehen dies zur Bewertung ihrer Investmententscheidungen heran.
Dazu kommt, dass CSR im "Wettbewerb um die besten Köpfe" ein effizientes Instrument zur Bindung von MitarbeiterInnen geworden ist. Und schließlich berücksichtigt ein wachsender Teil der KonsumentInnen die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen bei ihren Kaufentscheidungen.
Und hier schließt sich wiederum der Kreis für Dipl-Betriebsw. Manfred Brandner (Geschäftsführung) und die bit gruppe als Veranstalter des Tages der Weiterbildung und als Unternehmen mit sozialer Verantwortung.
Hat man doch mit bit social - best for others vor einigen Jahren bereits einen eigenen Verein im Unternehmen gegründet, wo MitarbeiterInnen der bit gruppe gemeinsam mit der Geschäftsführung soziale Aktivitäten setzt. Mit diesem Verein möchte man nicht nur eine soziale Community zur Vernetzung zwischen steirischen Unternehmen sein, sondern auch den Ausbau des sozialen Handelns in steirischen Unternehmen forcieren.
In weiterer Folge möchte man auch Aus- und Weiterbildungsangeboten sowie Serviceleistungen für sozial benachteiligte Personengruppen schaffen.
Als Resümee der Veranstaltung kann man ganz klar mitnehmen:
Als eine der größten Herausforderungen in der Zukunft sieht Stephan Sticher - Gründer und Inhaber der bit gruppe die Förderung der Entwicklung von zeitgemäßen, adäquaten Bildungsangeboten, um eine fundierte, an Berufsbildern orientierte und qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung sicherzustellen.
Dazu gehört erfolgreich wirtschaften - andere einbeziehen - an Zukunft denken und engagiert umsetzen, hierzu sind Netzwerke Informationsquellen und Türöffner, die aus dem Wirtschaftsleben nicht wegzudenken sind. Die richtigen Techniken dafür gehören zur Grundausstattung eines erfolgreichen Managers.
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