E-Learning für EU-Mitarbeiter

Schulungsanbieter geht nach Brüssel

(PresseBox) (Graz, ) Endlich wieder einmal eine gute Nachricht von der weiß - grünen "Wirtschaftsfront": Die bit gruppe hat sich mit ihrem breitem Leistungs- spektrum als Österreichs größter privater Bildungs- und Qualifizierungsanbieter weit über die österreichischen Grenzen hinaus etabliert.

Mit ihrem Tochterunternehmen der bit media als führender Anbieter für e- learning Produkte und Lösungen, gelang es dem weißen - grünen Unternehmen sich gegen internationale Konkurrenz durchzusetzen und für ein Bildungsprojekt in Brüssel einen Vertrag abzuschließen.

bit media, Weiterbildungsanbieter aus Graz, will näher an die lukrativen EU-Töpfe heranrücken. Dafür muss er vor Ort sein.

Eine Niederlassung zu gründen, um mit seiner E-Learning-Company international zu expandieren, ist für Manfred Brandner nichts Neues. Die von ihm in Graz geführte Tochter der bit gruppe, deren bit media im Markt für computergestützte Weiterbildung in der Spitzengruppe mitmischt, unterhält zahlreiche Büros im deutschsprachigen Raum und in Osteuropa.

Nachdem ihm die Agentur "Invest in Brussels" für drei Monate kostenlos ein Büro mitsamt Internet-Zugriff zur Verfügung stellt, ihm bei der Ansiedlung zur Seite steht und viele Türen öffnet, kann sich der Österreicher nun ums neue Geschäft kümmern. Kaum hatte er die lokalen Wirtschaftsförderer kennen gelernt, hatte er schon einen Auftrag in der Tasche: Seit April entwickelt die bit -gruppe ein Paket aus Blended-Learning- und E-Learning-Programmen, das sich an rund 4000 EU-Mitarbeiter richtet. Laufzeit des gut Zwei-Millionen-Euro-Deals: vier Jahre.

Der E-Learning-Komplettanbieter, der unter anderem den Europäischen Computerführerschein mitentwickelt hat und in zahlreichen Forschungsprojekten an der Entwicklung moderner Lern- und Zertifizierungsplattformen beteiligt ist, zählt auch zum Kreis derjenigen Firmen, die zuletzt in den EU-Projekten "Sokrates" und "Leonardo da Vinci" Entwicklungsaufgaben übernahmen.

Zwar ist Brüssel voll von talentierten, mehrsprachigen "Überfliegern", viele davon Absolventen angesehener Business Schools mit vielfältigen Auslandserfahrungen. "Doch als kleine Firma tun wir uns natürlich schwer, solche Leute anzulocken und angemessen zu bezahlen", räumt Brandner ein. Ferner ist dem Grazer nicht entgangen, dass ohne Französisch nichts läuft in der belgischen Metropole, "obwohl zumindest auf EU-Ebene der Trend eindeutig zu Englisch geht".

Also behilft sich Brandner vorerst damit, sprachlich versierte Entwicklungsexperten aus Österreich und Deutschland vorübergehend nach Brüssel zu beordern. "Zudem will ich junge Kräfte anheuern und ihre Kompetenzen fördern, um Kosten niedrig zu halten." Beabsichtigt ist, den Umsatz in den ersten beiden Jahren weniger mit Dienstleistungen als mit Lizenzen zu erzielen.

Mehr zum Thema bit media, EU: http://www.bitmedia.cc

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