DFG fördert Forschungszentrum für Regenerative Therapien in Dresden

(PresseBox) (Dresden, ) Die Technische Universität Dresden (TUD) erhält das erste Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den neuen Ländern. Das hat der Hauptausschuss der DFG heute entschieden. Dresden konnte sich damit im bundesweiten Wettbewerb um ein neues DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien durchsetzen.

Sachsens Wissenschaftsministerin, Barbara Ludwig: "Die Entscheidung bestätigt: Sachsen hat sich zu einem führenden Standort der Lebenswissenschaften entwickelt." Die enge Kooperation zwischen den Wissenschaftsbereichen der Hochschule, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft - insgesamt 27 Partner - sei Voraussetzung für den Erfolg gewesen.

"Auch der zweite sächsische Bewerber, die Universität Leipzig, hatte sich mit einem exzellenten Konzept beworben und sich für die Endrunde des Wettbewerbes qualifiziert. Das unterstreicht eindrucksvoll die Stärke der sächsischen Wissenschaftslandschaft", so Barbara Ludwig weiter.

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk: "Die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in Dresden ein Forschungszentrum für Regenerative Therapie zu fördern, ist ein Beweis für den Erfolg der Biotechnologie-Offensive. Wir haben konsequent auf regenerative Medizin und Molecular Bioengineering gesetzt. Das zahlt sich aus. Die Errichtung der Biotech-Zentren und die Schaffung neuer Professuren an den Universitäten in Dresden und Leipzig ist die Basis, auf der jetzt die Biotechnologie-Industrie in Sachsen weiter aufbauen kann."

Das DFG-Forschungszentrum in Dresden wird sich mit neuen therapeutischen Verfahren im Bereich der regenerativen Medizin beschäftigen. Ziel ist die Förderung von Selbstheilungsmechanismen im Körper, um Krankheiten zu heilen, die heute noch nicht oder nur unzulänglich behandelt werden können.

Regenerative Medizin: Schwerpunkt in Sachsen

Die Regenerative Medizin ist in Dresden und Leipzig stark wachsend: Seit Mai 2005 baut die Fraunhofer-Gesellschaft ein Forschungszentrum für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in unmittelbarer Nachbarschaft der Bio City Leipzig aufn. Ebenfalls seit Mai 2005 fördert die DFG den ersten Sonderforschungsbereich zu Stammzellen in Dresden. Seit 2003 finden die Weltkongresse für Regenerative Medizin in Leipzig statt.

Seit 2000 investierte der Freistaat knapp 200 Mio. Euro in den Ausbau der Infrastruktur, für Forschung und anwendungsorientierte Entwicklung in der Branche. Sachsen ist die einzige Biotechnologie-Region in Deutschland, die seit fünf Jahren kontinuierlich wächst. Die 6 Pharma- und 53 Biotechnologie-Unternehmen sowie 100 spezialisierten Dienstleister in Sachsen beschäftigen mehr als 5.800 Mitarbeiter und setzen mehr als 500 Mio. Euro pro Jahr um. Mehr als 200 wissenschaftliche Arbeitsgruppen forschen in Sachsen an medizinischen Anwendungen der Biotechnologie.

biosaxony e.V.

Die Biotech-Offensive biosaxony – im Sommer 2000 von der Sächsischen Staatsregierung mit über 200 Mio. Euro ausgestattet – fördert die nachhaltige Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Biotechnologie im Freistaat Sachsen. Die Mittel flossen in den Ausbau der Infrastruktur, in zwölf neue Professuren an den Universitäten Dresden und Leipzig und in anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. 54 Kernunternehmen, 6 Pharmafirmen und ca. 100 weitere Branchen-Unternehmen sind in Sachsen zu Hause. Der Fokus der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und -institute liegt auf den medizinischen Anwendungen der Biotechnologie: der Regenerativen Medizin und dem Molekularen Bioengineering. Biosaxony ist eine der Top-10-Regionen in Deutschland und die einzige Bioregion in Deutschland die seit 2000 kontinuierlich wächst. Die knapp 6.000 Mitarbeiter der Life-Sciences-Industrie in Sachsen setzen pro Jahr über 540 Mio. Euro um.

Weitere Informationen: www.biosaxony.com

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