2005 erfolgreichstes Jahr für „biosaxony“

(PresseBox) (Dresden, ) Das zu Ende gehende Jahr war das erfolgreichste seit Beginn der sächsischen Biotechnologie-Offensive im Jahr 2000. Allein in 2005 konnte „biosaxony“ rund 300 Millionen Euro an zusätzlichen Investitionen und zugesagten Fördermitteln für Unternehmen und Forschungsinstitutionen in Sachsen verbuchen. „Das zeigt deutlich, welche Dynamik „biosaxony“ in Sachsen ausgelöst hat“, bewertet Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) diese Entwickelung.

2005 fielen die Entscheidungen für den Bau eines Fraunhofer-Instituts in Leipzig und eines wissenschaftlichen Zentrums der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Dresden, die sich mit Regenerativen Therapien und der Nutzung der für Forschungszwecke freigegebenen adulten Stammzellen beschäftigen werden. „Sachsen setzt seit fünf Jahren auf die Regenerative Medizin. Mit diesen beiden Hochleistungszentren werden wir die Zukunft dieser Disziplin in Deutschland und Europa entscheidend mitbestimmen“, so Jurk.

Zu den Höhepunkten des Jahres zählen der Bau eines zweiten Produktionsstandortes am Sächsischen Serumwerk Dresden durch GlaxoSmithKline, hohe Investitionen in sächsische Unternehmen wie beispielsweise elbion AG, IBFB Pharma GmbH oder nAmbition GmbH und Ansiedlungen wie die der US-amerikanischen In Vitro Technologies GmbH und der Curacyte AG.
Zur wichtigsten Konferenz der Branche, der BIO-Europe, waren im November rund 1.500 Entscheider der internationalen Pharma- und Biotechnologie-Industrie in Dresden zu Gast. Der Präsident des weltweit größten Biotechnologie-Verbandes BIO und Vorstandsvorsitzende des drittgrößten Biotech-Konzerns Biogen Idec, Jim Mullen, bestätigte, dass Sachsen das Potenzial hat, zu den führenden Bioregionen der Welt aufzuschließen.

Die Koordinierungsstelle biosaxony wird auch 2006 ihr Dienstleistungsangebot für Unternehmer und Gründer zur Verfügung stellen. Zudem werden auch weiterhin Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Biotechnologie durch die bestehenden Förderprogramme des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit unterstützt.

In Sachsen ist die Akzeptanz für die hier betriebene Forschung in der Öffentlichkeit sehr hoch. „Das ist eine unserer unbestrittenen Stärken im internationalen Wettbewerb“, so Jurk. „Darum werden wir auch im nächsten Jahr eine Reihe von Veranstaltungen anbieten, um über die Chancen der Biotechnologie zu informieren.“

Unter dem Titel „Biotech Meets Public“ gibt es seit 2001 Diskussionsrunden zu den aktuellen Themen der Forschung. Schüler, Studenten und andere Interessierte erhalten die Möglichkeit, das BioInnovationsZentrum Dresden und die Bio City Leipzig selbst zu erkunden. Nächster Termin: Am 24. Februar steht das BioInnovationsZentrum Dresden allen Interessierten offen, im März folgt die Bio City Leipzig.

biosaxony e.V.

Die Biotech-Offensive biosaxony – im Sommer 2000 von der Sächsischen Staatsregierung mit über 200 Mio. Euro ausgestattet – fördert die nachhaltige Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Biotechnologie im Freistaat Sachsen. Die Mittel flossen in den Ausbau der Infrastruktur, in zwölf neue Professuren an den Universitäten Dresden und Leipzig und in anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. 54 Kernunternehmen, 6 Pharmafirmen und ca. 100 weitere Branchen-Unternehmen sind in Sachsen zu Hause. Der Fokus der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und -institute liegt auf den medizinischen Anwendungen der Biotechnologie: der Regenerativen Medizin und dem Molekularen Bioengineering. Biosaxony ist eine der Top-10-Regionen in Deutschland und die einzige Bioregion in Deutschland die seit 2000 kontinuierlich wächst. Die knapp 6.000 Mitarbeiter der Life-Sciences-Industrie in Sachsen setzen pro Jahr über 540 Mio. Euro um.

Weitere Informationen: www.biosaxony.com

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