BIOPETROL - Finanzielle Restrukturierung im Fokus der Generalversammlung

Volle Zustimmung auf der Generalversammlung / Finanzielle Restrukturierung mit Kapitalerhöhung abgeschlossen / Positive Resonanz auf "Offenen Brief" zur deutschen Umweltpolitik

(PresseBox) (Zug, ) Auf der diesjährigen Generalversammlung der BIOPETROL INDUSTRIES AG, Zug/Schweiz stellten Geschäftsleitung und Verwaltungsrat in ihren Berichten nicht nur die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008 vor, sondern zeigten Chancen und Potenziale für den zukünftigen Geschäftsverlauf auf. Vor dem Hintergrund der den Aktionären aus den Medien und aus Briefen und Veröffentlichungen des Unternehmens bekannten Probleme, vor allem im deutschen Biodieselmarkt, wurden alle Beschlüsse ohne Gegenstimmen gefasst und die Massnahmen im Zusammenhang mit der finanziellen Restrukturierung gut geheissen.

Die finanzielle Restrukturierung des Konzerns, die im Wesentlichen den Kauf der im Jahr 2007 ausgegebenen Wandelanleihe in Höhe von seinerzeit EUR 75 Mio. durch den Hauptaktionär umfasste, ist nach einer Kapitalerhöhung infolge vorzeitiger Wandlung eines Teils der Wandelschuldverschreibungen in Höhe von EUR 30 Mio. mit der Ausgabe von 13,5 Mio. neuen Aktien abgeschlossen. Die Zahl der zum Handel an den deutschen Börsen und im XETRA-System zugelassenen Aktien ist damit nach Eintragung der Kapitalerhöhung auf 50,5 Mio. Aktien gestiegen. Der Free-float beträgt 10,8 Mio. Aktien (21,4%), der Hauptaktionär hält entsprechend 78,6%. Die verbleibende Wandelschuldverschreibung in Höhe von EUR 45 Mio. wurde in ihrer Laufzeit um 2 Jahre auf 2014 verlängert, im Zinssatz reduziert und hat kein Wandlungsrecht mehr.

Die konsolidierte Bilanz der BIOPETROL INDUSTRIES AG ist durch die Wandlung eines Anleihevolumens in Höhe von EUR 30 Mio. und eine Vielzahl weiterer begleitender organisatorischer und finanzieller Massnahmen erheblich verbessert worden. Die EK-Quote per 30.6.2009 verdoppelte sich dadurch nahezu auf 51% gegenüber dem Stichtag 31.12.2008. Die endgültigen Zahlen werden nach Abschluss des 1. Halbjahres 2009 veröffentlicht. Der aktuelle Kreditbedarf wird durch ein Darlehen des Hauptaktionärs zu marktüblichen Konditionen gesichert. Die verbesserte Bilanzstruktur und die erhebliche Minderung der Zinslast aus der verbleibenden Wandelschuldverschreibung steigern das Rating der Unternehmensgruppe und erleichtern so Verhandlungen über mögliche weitere Kreditaufnahmen.

Der Versuch der BIOPETROL INDUSTRIES AG, mit einem offenen Brief an die Abgeordneten der deutschen Parlamente für mehr Kontinuität und Verlässlichkeit in der Biokraftstoffpolitik zu plädieren und damit für langfristige Planungssicherheit zu sorgen, ist von vielen Abgeordneten mit Zustimmung aufgenommen worden. Allerdings konnte nicht verhindert werden, dass die Biokraftstoffquote rückwirkend zum 1. Januar 2009 auf 5,25% abgesenkt und erst ab 1. Januar 2010 auf dann wieder 6,25% angehoben wird. Damit setzt die derzeitige Regierung den Zick-Zack-Kurs in der Umwelt- und Energiepolitik der vergangenen drei Jahre fort - zum Schaden der Verbraucher und der zumeist mittelständischen und privaten Unternehmen und Investoren. In einem persönlichen Schreiben an die Abgeordneten und an die Bundeskanzlerin hat BIOPETROL nach diesem aktuellsten Kurswechsel erneut ihrer Enttäuschung über den von Lobbyismus getriebenen Politikstil der Regierung zum Ausdruck gebracht. Alle Briefe können auf der Homepage des Unternehmens www.biopetrol-ind.com nachgelesen werden.

Am 27. August 2009 werden die Zahlen des ersten Halbjahres 2009 veröffentlicht. BIOPETROL erwartet ein weitgehend ausgeglichenes operatives Ergebnis. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2009 ist jedoch schwierig. Grundsätzlich sind alle vom Unternehmen selbst beeinflussbaren Bedingungen gegeben, dass das Geschäftsjahr 2009 erfolgreicher verläuft als das Jahr zuvor.

Vieles hängt ab von externen Faktoren wie der Entwicklung des Ölpreises, der Volatilität der massgeblich durch Spekulation bestimmten Preise der Pflanzenöle und weiteren Veränderungen in der Struktur des Biokraftstoffmarktes.

Das Geschäft wird immer internationaler und konzentriert sich vermehrt auf die großen Biokraftstoffanbieter. Diese stehen nach dem Zusammenbruch des B100-Marktes einer kleinen Kundengruppe gegenüber, deren Interesse an einer möglichst preisgünstigen und zuverlässigen Lieferung von hochwertigen Biokraftstoffen zur Beimischung geprägt ist. Die Verwendung von Rohstoffen wird künftig durch weitere, teilweise noch in Arbeit befindlichen Vorschriften zur Nachhaltigkeit auf europäischer und nationaler Ebene determiniert, was Biopetrol ausdrücklich und uneingeschränkt unterstützt.

Biopetrol erwartet in den nächsten Monaten eine Beschleunigung des Konsolidierungsprozesses der Biokraftstoffbranche auch über die europäischen Grenzen hinaus. Mit der Kompetenz zur Beschaffung von nachhaltigen Rohstoffen sowie den modernen und höchst effizienten Produktionskapazitäten an den Standorten Rotterdam, Rostock und Schwarzheide ist BIOPETROL für die beschriebenen Ausgangsbedingungen und zukünftigen Entwicklungen gut aufgestellt.

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BIOPETROL INDUSTRIES AG

Die BIOPETROL INDUSTRIES AG mit Sitz in Zug (Schweiz) produziert und vertreibt mit ihren deutschen, niederländischen und schweizer Tochtergesellschaften Biodiesel und Pharmaglycerin von höchster Qualität. Zu den Kunden zählen Mineralölindustrie und -handel, große Flottenbetreiber, öffentlicher Nahverkehr sowie Land- und Bauwirtschaft. Darüber hinaus wird die Pharma- und Kosmetikindustrie mit Bioglycerin in Pharmaqualität beliefert.

Aktuell hat die BIOPETROL INDUSTRIES AG in Schwarzheide und Rostock Produktionskapazitäten von rund 350.000 t Biodiesel sowie 30.000 t Pharmaglycerin pro Jahr. Im niederländischen Rotterdam baut BIOPETROL ein Werk mit einer Produktionskapazität von 400.000 t Biodiesel und 60.000 t Bioglycerin pro Jahr. Damit soll die Jahreskapazität auf dann insgesamt 750.000 t Biodiesel mehr als verdoppelt werden. Ein weiterer Ausbau der Kapazitäten in Rotterdam ist vorbereitet. An der Erweiterung der Produktpalette, basierend auf dem Kuppelprodukt Bioglycerin, wird aktiv gearbeitet.



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