Rettungsroboter der Zukunft - Beim "Forscherinnen-Camp" an der Hochschule Ingolstadt und bei der AUDI AG entwickeln Schülerinnen einen Rettungsroboter

(PresseBox) (Ingolstadt / München, ) Was macht ein Ingenieurstudium aus? Welche Zukunftsperspektiven hat eine Ingenieurin? Und überhaupt - was machen Ingenieure den ganzen Tag? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die zwölf Teilnehmerinnen des "Forscherinnen-Camps" bei der AUDI AG und an der Hochschule Ingolstadt. Bei diesem Projekt, das das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen veranstaltet, hatten die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen aus ganz Bayern fünf Tage Zeit, einen Rettungsroboter zu programmieren. Der Rettungsroboter soll Verletzte nach einem Unfall selbständig auffinden können. Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme aus der Autoindustrie standen bei der Entwicklung Pate. Fachlich begleitet wurden sie dabei von Professoren und Dozenten der Hochschule Ingolstadt sowie von einem Projektteam der AUDI AG.

Die Nachwuchs-Ingenieurinnen entwickelten innovative Ansätze, die sie bei der Abschlussveranstaltung des "Forscherinnen-Camps" am Freitag präsentierten. Mit dabei war auch Dr. Fabian Friedrich von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell fördern: "Die Innovationsfähigkeit und die Zukunft unserer Unternehmen hängt stark von hochqualifizierten Ingenieuren und Ingenieurinnen ab. Daher müssen wir für technische Studiengänge verstärkt werben - vor allem auch bei jungen Frauen." Die 'Forscherinnen-Camps' tragen zu einer praxisnahen Berufs- und Studienorientierung bei und fördern erste Kontakte zwischen den jungen Frauen einerseits und den Unternehmen und Hochschulen andererseits. Die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen sind für die Unternehmen eine sehr attraktive Zielgruppe an künftigen Fachkräften: Immerhin haben Mädchen häufig bessere Noten und Schulabschlüsse als junge Männer.

An den Forscherinnen-Camps, die 2007 gestartet sind, beteiligten sich in diesem Jahr neun Unternehmen aus ganz Bayern in enger Zusammenarbeit mit namhaften Hochschulen. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenlos - und sehr beliebt. Die Termine und Kooperationspartner für die Camps in den Sommerferien finden Sie auf der Homepage von "Technik - Zukunft in Bayern?!" unter www.tezba.de. Anmeldeschluss ist der 22. Juni 2010.

Über Technik - Zukunft in Bayern?!

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und treten als Hauptsponsoren für die Bildungsinitiative "Technik - Zukunft in Bayern?!" ein. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie fördert zudem die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil übernommen.

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