BGA: Export bricht erneut heftig ein

(PresseBox) (Berlin, ) "Die Exporteure müssen abermals einen herben Rückgang der Ausfuhren verkraften. Zwar spricht inzwischen einiges für eine Bodenbildung, allerdings auf extrem niedrigem Niveau. Wir haben das Tal noch nicht durchschritten. Die nun seit drei Monaten in Folge steigenden Auftragseingänge sind jedoch erste hoffnungsvolle Anzeichen." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverban­des Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) heute in Berlin.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Mai 2009 veröffentlicht. Demnach wurden im Mai 2009 von Deutschland Waren im Wert von 60,7 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 51,1 Milliarden Euro ein­geführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Mai 2009 um 24,5 Prozent und die Einfuhren um 22,6 Prozent niedriger als im Mai 2008. Kalender- und saisonbe­reinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber April 2009 um 0,3 Prozent zu und die Ein­fuhren um 2,1 Prozent ab.

"Voraussetzung für einen Aufschwung der Weltwirtschaft sind offene und freie Märkte. Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnen wir einen messbaren Anstieg protektionistischer Maßnahmen. Diese Entwicklung gilt es rasch zu stoppen, weil sie die Krise noch verschärfen würde. Deshalb muss die Doha- Runde in der WTO endlich zügig abgeschlossen werden", so Börner abschließend.

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