Prof. Dr. Joachim Wolfram Dudenhausen erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

(PresseBox) (Berlin, ) Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat heute in Berlin Herrn Prof. Dr. Joachim Wolfram Dudenhausen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht. "Professor Dudenhausen engagierte sich während seiner Amtszeit als Dekan der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin nach­drücklich für die weitere Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit der Fakultät sowie die weitere Verbesserung von Studium und Lehre. Seine Amtszeit als Dekan fiel zusammen mit der erneuten Diskussion um die Zukunft der Medizinischen Fakultäten in Berlin. Hier hat er erfolgreich zu einer sinnvollen Perspektive für die Universitätsmedizin in Berlin beigetragen und diese mit seiner Tätigkeit in den gemeinsam tagenden Klinikumsvorständen und Dekanaten bis Anfang 2004 mit Leben füllen können", so der Senator in seiner Laudatio.

Professor Dudenhausen wurde 1943 im westfälischen Werdohl geboren und besuchte bis 1962 Grundschule und Gymnasium in Lüdenscheid. Es folgten das Medizinstudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Freien Universität Berlin, anschließend die einjährige Medizinalassistenz im Rudolf-Virchow-Krankenhaus und Frauenklinik des Krankenhauses Neukölln. 1969 promovierte er, 1977 folgte die Habilitation. 1982 wurde er zum außerplanmäßigen Professor durch den Präsidenten der FU und 1989 zum C 3-Professor ernannt. 1997 erhielt Professor Dudenhausen die Berufung zur C 4-Professur der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1987 bis 1989 war er Leitender Arzt an der Universität Zürich, anschließend Direktor der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Virchow-Klinikum der Charité. 2004 leitete er auch die Klinik für Geburtsmedizin des Campus Benjamin Franklin. Von April 2007 bis zu seiner Emeritierung am 31. März 2010 war er Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

"Nach dem Zusammenschluss der Charité als Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Medizinischen Fakultät der Freien Universität Berlin im Jahr 2003 hat Professor Dudenhausen es auf beispielhafte Weise geschafft, in seinem Fachgebiet die Charité-interne Fusion vorbildlich umzusetzen. Durch seine integrative Persönlichkeit ist es ihm gelungen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und die Konkurrenz zwischen einzelnen Standorten der Charité zugunsten einer gemeinsamen Leistungserbringung zu überwinden. So ist ihm gelungen, das größte Perinatalzentrum Deutschlands zu schaffen", sagte Senator Zöllner.

Im Verlauf seiner akademischen Tätigkeit hat Professor Dudenhausen sich deutlich über das normale Maß hinaus in der akademischen Selbstverwaltung und den Gremien der Fakultät engagiert. So war er langjährig Mitglied des Fachbereichs- bzw. Fakultätsrates, der Forschungs­kommission, des Haushaltsausschusses, 1991 bis 1997 Vorsitzender der Ausbildungskommission und 2004 bis 2008 Vorsitzender der Habilitationsbeauftragten der Charité und der Kommission für außerplanmäßige Professuren. Er diente der Medizinischen Fakultät zwischen 1991 und 1999 als Prodekan.

In seinen Ämtern hat er sich immer besonders auch für die internationalen Beziehungen und die Lehre eingesetzt. So war er zwischen 1995 und 2007 Erasmus-Sokrates-Beauftragter der Charité und von 2004 bis 2007 Beauftragter des Vorstands der Charité für Internationale Angelegenheiten und Vorsitzender der Kommission Internationales.

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