Nachrichten aus Berlin (1929) - Wirtschaft: "Stabiler Markt, stabile Preise - Berlin trotzt der Krise"

(PresseBox) (Berlin, ) Rund 3,3 Milliarden Euro wurden 2008 in Berliner Geschäfts- und Büroimmobilien investiert - soviel wie in keiner anderen deutschen Stadt. Gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stellte die Berliner Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner GmbH auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes heute aktuelle Zahlen und Ergebnisse aus dem regionalen Immobilienmarkt vor und zeigte neueste Trends aus den Wachstumsbranchen.

Bodenständige Immobilienpreise, sichere Mieteinnahmen, eine stabile Konsumnachfrage und anhaltendes Wachstum in den Zukunftsbranchen Solarindustrie, Life Sciences und im Dienstleistungsbereich tragen aktuell dazu bei, dass der Berliner Immobilienmarkt sich auf einem stabilen Niveau bewegt. Zwar konnten in einigen Bereichen die hervorragenden Ergebnisse aus den Vorjahren nicht wiederholt werden, dennoch lohnt sich für Projektentwickler und Immobilieninvestoren der Blick an die Spree.

René Gurka, Geschäftsführer der Berliner Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner GmbH, resümiert: "33.000 mehr sozialversicherungspflichtig Erwerbstätige gegenüber dem Vorjahr, steigende Beschäftigung besonders in der Gesundheitsbranche und 128 Direktinvestitionen von außerhalb verzeichnete Berlin im Jahr 2008. Im ersten Quartal 2009 hat sich Zahl der Anfragen interessierter Investoren nicht verändert. Berlin ist also nach wie vor ein Standort, der Investoren lockt." Auch die Tourismusbranche floriere, so Gurka: "Über sieben Millionen Berlin-Besucher, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt, sind ein Zeichen für die Attraktivität Berlins. Allein in den nächsten zwei Jahren werden rund 40 neue Hotelprojekte hier umgesetzt. Auch als Tourismus- und Kongressstadt ist Berlin gefragt wie nie zuvor."

Durch ihre kleinteilige Branchenstruktur, einen starken Dienstleistungssektor und technologiegetriebene Wachstumsbranchen sowie eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit von Finanzsektor und Export ist die Berliner Wirtschaft besser gegen die Krise gewappnet als andere Metropolen. Prof. Dr. Dieter Puchta, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin (IBB): "Da die Berliner Wirtschaft sich in den letzten Jahren bereits sehr gut neu aufgestellt hat, wird sie auch weniger hart von der Krise getroffen. Jetzt zahlt sich aus, dass die IBB den Fokus Ihrer Förderung auf Technologie und Innovation legt." Die positive wirtschaftliche Entwicklung Berlins schlägt sich auch auf die Mietenentwicklung nieder. Der gerade erschienene Wohnungsmarktbericht der IBB bestätigt das: "Die Mieten haben sich in den letzten Jahren nach oben entwickelt. Investoren treffen in Berlin auf günstige Immobilienpreise und können mit einer steigenden Nachfrage rechnen", wirbt Prof. Dr. Dieter Puchta für den Immobilienstandort Berlin.

Ingeborg Junge-Reyer, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Stadtentwicklung, ist von den Potenzialen, die Berlin bietet, überzeugt: "Auf dem Berliner Immobilienmarkt gab es keine Spekulationsblase. Viele Immobilien in der Stadt sind im Vergleich mit anderen Metropolen sehr günstig. Das Quartier Heidestraße in Mitte, die Entwicklungsmöglichkeiten des ehemaligen Flughafens Tempelhof und die umfangreichen Projekte in der City-West zeigen, dass Berlin weiterhin attraktiv ist für Investoren. Viele ausländische Investoren in Berlin sind Familienunternehmen, die häufig über eine hohe Eigenkapitaldecke verfügen. Diese Unternehmen sind weniger stark von einer Bankenfinanzierung abhängig. Das macht die Investitionen in Berlin sicherer und schwächt auch das Risiko von Zusammenbrüchen ab. Der Berliner Immobilienmarkt ist zudem sehr breit aufgestellt mit einem entsprechenden Spektrum an Immobilien: von der Altbauwohnung der Gründerzeit bis zur Plattenbauwohnung, von urban houses in der Innenstadt bis zum Luxus-Loft im ehemaligen Industriegebiet. Diese einzigartige Vielfalt ist ein weiteres Plus des Berliner Immobilienmarktes."

Um die regionale Wirtschaft weiter zu stärken, hat der Senat von Berlin im Rahmen des zweiten Konjunkturprogramms zudem befristete Erleichterungen im Vergaberecht von Bauleistungen beschlossen.

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