Berliner Agentur für E-Mobilität nimmt Arbeit auf: eMO bewegt Berlin

(PresseBox) (Berlin, ) eMO heißt die Berliner Agentur für Elektromobilität, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. Nach einem Beschluss des Senats tragen Berlin Partner und TSB Technologiestiftung Berlin die Agentur gemeinsam mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie Stadtentwicklung und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB). eMO wird künftig die Aktivitäten zur Elektromobilität in der deutschen Hauptstadt vernetzen.

Berlin hat beste Voraussetzungen, führendes Zentrum der Elektromobilität in Europa zu werden. Hier arbeiten bereits zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Entwicklung der Fahrzeuge von morgen. Hier laufen gemeinsame Feldversuche der großen deutschen Autohersteller BMW, Daimler und VW mit den Stromversorgern Vattenfall, RWE und EON. Darüber hinaus sind Berlin und Potsdam als eine der Modellregionen für Elektromobilität etabliert.

Ab 2012 baut Daimler Elektromotoren in Berlin-Marienfelde. BAE und Continental entwickeln hier neue Batterien. Ein Audi A2 fuhr vor wenigen Tagen 605 Kilometer nonstop von München nach Berlin mit einer Batterie des Berliner Unternehmens DMB Energy - das ist Weltrekord. Viele andere Berliner Unternehmen wie IAV GmbH, Carmeq GmbH, Siemens AG, Brose Fahrzeugteile GmbH & Co KG oder Geyer Gruppe Industrieholding GmbH arbeiten ebenfalls am Thema Elektromobilität. Auch E-Zweiräder (z. B. eROCKIT) werden hier entwickelt und produziert.

Berlin hat zudem das dichteste Netz von Ladestationen (550 bereits vorhanden oder in Planung) in Deutschland. Alles in Allem werden derzeit in Berlin Forschungsprojekte zur Elektromobilität mit einem Gesamtvolumen von 80 Millionen Euro durchgeführt - mehr als in jeder anderen deutschen Region.

Berlins Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf dazu: "eMO, die Berliner Agentur für Elektromobilität, wird alle relevanten Akteure auf diesem Gebiet vernetzen und koordinieren. Berlin bietet beste Bedingungen für die Ansiedlung von Produktionskapazitäten in der gesamten Wertschöpfungskette des Elektroantriebs - vom Motor über Elektronik bis zu Batterien. Unsere Stadt soll Versuchslabor, Werkbank und Schaufenster der Elektromobilität werden."

Berlins Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer: "Vor dem Hintergrund der umwelt- und verkehrspolitischen Ziele des Landes Berlin wird die Elektromobilität zukünftig eine Rolle spielen. So eröffnen zum Beispiel Elektro-Lkw's kombiniert mit innovativen Logistikkonzepten ganz neue Möglichkeiten zur stadtverträglichen Belieferung und Entsorgung. Die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bereits im Frühjahr 2009 erfolgreich eingeworbenen Fördermittel zum Aufbau der Modellregion Elektromobilität legten den Grundstein für die neue Agentur eMO."

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck: "Wir engagieren uns in der eMO, um Berlin als Standort für Elektromobilität auszubauen. Ziel ist es, in Folge von Forschungsprojekten und Feldversuchen künftig verstärkt Komponentenfertigung in unserer Stadt anzusiedeln. Berlin hat sehr gute Chancen, in diesem Zukunftsfeld Fuß zu fassen. So können das Wirtschaftswachstum in der Stadt weiter angekurbelt und neue industrielle Arbeitsplätze geschaffen werden."

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