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Neue Impulse der IML-Experten zur K 2013

"IML Competence" in der Referenzklasse: "Make it simple, fast and proven" / K 2013: IML-Technologie für Food und Non-Food-Anwendungen

(PresseBox) (Oberengstringen, ) Die Kooperation der "IML Competence" mit Beck Automation AG, Ernst H. Furrer AG, Glaroform AG, Viappiani Printing und BFA Solutions Ltd. zeigen zur K 2013 die Möglichkeiten eines Hochleistungssystems für die IML-Technik (In-Mold-Labelling). Die Besucher profitieren von der geballten Kompetenz dieser Kooperation, von der Spitzgiessform und Automation, der Etikettierung bis hin zum fertigen Produkt. Die "IML Competence" steht wie gewohnt für sehr hohe Zuverlässigkeit und anspruchsvolle Leistungsparameter. Neue Impulse gibt es auf der K 2013 zu den Themen einfache Bedienung, QS-Massnahmen und Optionen zur Dokumentation rund um IML für Food und Non-Food-Anwendungen.

Die Präsentation stellt dem Besucher das komplette IML-Spektrum als Referenz-Fertigungszelle vor. Die langjährige Partnerschaft der "IML Competence" ermöglicht Verarbeitern, hohe Verfügbarkeit, Leistung in der Spitzenklasse bei gleichzeitig einfacher Bedienung und neue Massnahmen zu Qualitätssicherung und Dokumentation zu studieren, um die Wertschöpfung bei neuen Anlagen zu verbessern.

IML-Technologie nach Maß: Es kommt auf jede Komponente an

Da das IML-Verfahren ein hochdynamischer Prozess ist, ergibt sich die Wirtschaftlichkeit aus dem Niveau der Anlagenkomponenten. Verfahrenstechnisch zählen statische Aufladung und Auslegung der Kerne zu den Schlüsselpunkten im Prozess. Zunächst werden die Labels aus dem Label-Magazin angesaugt Im zweiten Schritt werden die Labels auf die Kerne aufgelegt und mit Vakuum gehalten. Zur Übergabe der Label fahren die Kerne der Automation in die Kavitäten. Die Labels werden in dieser Phase gegen das Vakuum abgeblasen, elektrostatisch geladen und somit in der Kavität "konturnah" angelegt und gehalten. Das Niveau von Prozessgestaltung und die Güte der Labels entscheiden daher massgeblich über Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit, Teilequalität und Wirtschaftlichkeit.

"Swiss Made"-Werkzeugtechnik für die Dünnwandtechnik

Die Glaroform AG, Näfels (CH), zeigt eine schnelllaufende Spritzgiessform mit 2 Kavitäten für einen Food-Container der Dimension rund-oval 500 ml. Die Form verfügt über ein hauseigenes Heisskanalsystem mit pneumatisch betätigtem Nadelverschluss. Das Formteil wird durch IML an der Seitenwand dekoriert. Die Form ist mit einem konturnahen und hocheffizienten Kühlsystem versehen, um eine sehr schnelle Zykluszeit, bei gleichzeitig reproduzierbarer Produktqualität, zu garantieren. Die konturnahe Kühlung reduziert ausserdem effektiv den Verzug im Teil. Die Form entspricht konstruktiv dem letzten Stand der Technik und ist aus hochreinen Qualitätswerkzeugstählen hergestellt. Um auch die für Glaroform bekannte sehr lange Einsatzdauer der Formen zu gewährleisten, ist die Form mit den neuesten Oberflächenbeschichtungsverfahren für herausragende Prozesssicherheit, sowie mit höchster Präzision in engen Toleranzen gefertigt. Das dünnwandige Produkt hat eine durchschnittliche Wandstärke von 0.4 mm und verfügt über ein Teilegewicht von ca. 11 g.

Hocheffektiv und einfach zu bedienen: Automatisierung mit QS-Modul

Die Beck Automation AG, Oberengstringen (CH), ergänzt die Fertigungszelle um ein hochdynamisches IML-System der Automatisierung. Die modulare Zelle setzt Massstäbe in Bezug auf Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Prozesssicherheit bei der IML-Automation. Die Zykluszeit liegt bei dieser Anwendung bei unter 3.0 Sekunden. Das Beck'sche System ist mit neuester Steuerungs- und Antriebstechnik ausgestattet. Es wird über Touchscreen bedient. Über den integrierten Remote-Zugang besteht die Möglichkeit, sich von ausserhalb in das System einzuwählen, um den Kunden bei Bedarf zeitnah und kostengünstig zu unterstützen. Mit diesen Ansätzen entwickelt Beck Automation die Bedienfreundlichkeit seiner Systeme nochmals einen Schritt weiter. Für die Qualitätskontrolle der produzierten Container wird ein Kamera-Inspektionssystem von Omron eingesetzt. Die als fehlerhaft erkannten Teile werden nach der Inspektion durch den Q-SORT LINE aussortiert und in einer Schlechtteilebox gesammelt. Die Gutteile werden im Anschluss gestapelt und über ein Transportband aus dem System heraus geführt. Der Q-SORT LINE ist nachrüstbar: Bereits installierte Anlagen können mit diesem QS-Modul aufgerüstet werden. Diese "Gut-Schlecht-Teile-Separation" in einem hochdynamischen System eröffnet dem Verarbeiter ein neues Niveau zur Absicherung seiner Qualitätsbemühungen.

Energieeffiziente Kühlkonzepte

Die renommierte Ernst H. Furrer AG, Dällikon (CH), unterstützt die Anwendung mit temperiertem Kühlwasser mittels eines Kühlgerätes neuester Technologie. Optional kann auch eine sog. "freie Kühlung" eingesetzt werden. Dies bedeutet Kühlung mit kalter Aussenluft, solange es eine ausreichende Differenz zur gewünschten Medientemperatur erlaubt. In dieser Phase ist der Betrieb von Verdichtern nicht nötig. Damit können bis zu 60% Stromkosten eingespart werden.

Akzente in der Produkt-Kommunikation durch hochwertige Etiketten

Viappiani Printing, Segrate (I), produziert für dieses Exponat Etiketten auf Basis einer 60 µ EUP Orange-Peel-Folie von Treofan. Die rund-ovale Form des Containers setzt Etiketten voraus, die mit höchster Präzision gestanzt sind und die Einhaltung der kurzen Zykluszeit durch eine gute elektrostatische Aufladung sicherstellen. Das Bogenoffset-Verfahren garantiert beste Druckqualität, sowohl für 4-farbige photographische Abbildungen, als auch für Pantone-Farben. Bei Viappiani können IML-Etiketten mit bis zu 8 Farben, inklusive Lackbeschichtung, gedruckt werden. So steht den Anwendern eine breite Palette von Möglichkeiten offen, ihrer Produkt-Kommunikation am Point-of-Sale eine optisch wertige Anmutung zu geben und dort Akzente zu setzen.

Lückenlose Dokumentation rückt auch in IML in den Fokus

BFA Solutions Ltd. präsentiert erstmalig die Produktionsdatenerfassung einer geschlossenen Zelle (MDE) im Verpackungsbereich für die "IML Competence". Mit dem Produktionsinformationssystem PiSolutions werden die Prozessdaten, Datensätze, Aufträge, Fehlermeldungen und Statusinformation der gezeigten Messeanwendung gemeinsam erfasst, angezeigt und historisch gespeichert. Dies ist ein zukunftsweisender Schritt in Richtung "Industrie 4.0" und der kompletten zentralen Datenerfassung unterschiedlicher Komponenten mit verschiedenen Steuerungsarten. Im Fall der gezeigten Anwendung werden die Daten der Spritzgiessmaschine über die standardisierte Euromap63-Schnittstelle der Maschine mit den, über eine OPC-Schnittstelle erhaltenen Daten der Automation zusammengeführt, zentral auf einer Datenbank abgelegt und visualisiert. Möglich ist dies durch das neu geschaffene Zusammenspiel der Bundle-Lösungen Pi_Inject und Pi_Assembly, die jeweils branchenspezifische Features des MES-PiSolutions enthalten und somit den Übergang von Spritzgiessen und Automation fliessend gestalten. Die in dieser Form gestaltete Datenerfassung macht eine Installation mehrerer unabhängiger BDE/MDE-Systeme innerhalb einer Produktionsumgebung überflüssig und kann somit als einziges, zentrales Modul angewandt und mit einem übergeordneten ERP-System verbunden werden.

Über Glaroform AG

Die Glaroform AG, Näfels (CH), ist ein moderner und international ausgerichteter Formenbauer, der seit 1986 im Bereich Hochleistungs-Spritzgiessformen spezialisiert ist. Die Belegschaft von 40 Mitarbeitern garantiert, qualitativ hochwertige Formen, hergestellt nach letztem Stand der Technik. Die Formen werden im Unternehmen, durch sehr erfahrene und gut ausgebildete Spezialisten konstruiert. Die extrem präzise Herstellung findet mittels eines modernen Maschinenparks in engen Toleranzen statt. Die für Formen von Glaroform übliche sehr lange Einsatzdauer wird mittels neuesten Oberflächenbeschichtungsverfahren garantiert. Die Ausführung von Spritzgiessformen und der hauseigenen Heisskanalsysteme werden stetig den Kundenbedürfnissen und Marktanforderungen angepasst und weiterentwickelt.

Um die rasche Entwicklung im Formenbau optimal zu bewältigen, hat sich das Unternehmen hauptsächlich auf Spritzgiessformen für dünnwandige Artikel für die Bereiche Margarine-, Eis- Feinkost-, Food- und Non-Food-Verpackungen, Trinkbecher, Eimer, Deckel und Pflanzbehälter spezialisiert. Die Produkte können in verschiedenen Ausführungen ausgelegt sein: rund, oval, quadratisch oder rechteckig, mit oder ohne Erstöffnungsverschluss. Die Produkte werden heute hauptsächlich mittels IML dekoriert.

Über Ernst H. Furrer AG - ef cooling

Ef cooling, CH-Dällikon, ist ein international führender Hersteller von Prozesskühlsystemen für die Industrie. Neben standardisierten Geräten zur Kühlung von Wasser, Ölemulsionen und Emulsionen bis ca. 400 kW Kälteleistung werden vor allem auch komplette zentrale Kühlanlagen bis 5 MW Kälteleistung geplant und ausgeführt. Im Rahmen derartiger Turn-Key-Projekte werden die kompletten Dienstleistungen von der Planung und Lieferung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme angeboten. Im Vordergrund stehen umweltfreundliche Konzepte mit energiesparender Technik, worunter leistungsgeregelte Komponenten der Kälte- und Wasserkreise zu verstehen sind. Lüfter- und Pumpenmotoren, Verdichter und Expansionsventile werden den aktuellen Arbeitspunkten der Gesamtanlage elektronisch angepasst. Zugleich wird die sog. "freie Kühlung" immer häufiger eingesetzt. Das bedeutet Kühlung, mit kalter Aussenluft, solange es eine ausreichende Differenz zur gewünschten Medientemperatur erlaubt. In dieser Phase ist der Betrieb von Verdichtern nicht nötig. Damit können bis zu 60% an Stromkosten eingespart werden. Ef cooling setzt auf hohe Qualität im Engineering sowie bei der Ausführung der Anlagen - weltweit. Individuelle Technik verhilft den Kunden zu umweltfreundlichen Anlagen mit einem klaren Trend zur "green technology".

Seit Januar 2013 ist ef cooling in Deutschland mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten: Furrer Industriekühlung GmbH in Krukow (D) bei Hamburg. Hierdurch werden Verkauf und Beratung sowie ein umfassender Service flächendeckend sichergestellt.

Über Viappiani Printing

Von seinem Stammsitz in Segrate bei Mailand (I), beliefert Viappiani Printing den internationalen Markt mit den verschiedensten Etiketten, wobei der Schwerpunkt auf IML-Etiketten liegt, basierend auf PP-, PE- und PS-Folien. Viappiani Printing ist Mitglied der CTI Invest AG, einer in Privatbesitz befindlichen Holding, spezialisiert auf Druck, mit Niederlassungen in Europa (Italien, Deutschland und Spanien), Nordamerika (Kanada), sowie Südamerika (Kolumbien, Argentinien und Brasilien). Innovationen, sowie Investitionen in die neuesten Technologien sind gewährleistet. CTI strebt ein globales Netzwerk von Etikettenlieferanten an, d.h., dass Kunden weltweit auf Unterstützung vor Ort zurückgreifen können.

Gegründet 1929 durch Bruno Viappiani, entwickelte sich Viappiani schnell zu einem Spezialisten für Etiketten. In den 1980er Jahren war Viappiani Printing einer der ersten Hersteller von IML-Etiketten für den europäischen Markt im Bereich Kunststoffverpackungen. Nun, 30 Jahre später, gehört Viappiani Printing zu den führenden Herstellern von IML-Etiketten für Spritzguss- und Blasverfahren, mit dem Ziel, höchste Etikettenqualität für Maschinen zu liefern.

Über bfa solutions ltd.

bfa solutions ltd., Schwerzenbach (CH), ist ein mehr als 30 Jahre altes Ingenieurunternehmen mit grosser Kompetenz auf den Gebieten der industrielle Automation und Produktionsabläufe. Das Know-how ist interdisziplinär und umfasst neben dem klassischen Bereich der Automatisierungstechnik auch den Bereich der Rechnertechnik. Das ermöglicht die Konzeption und Realisierung von Lösungen auf Anlagensteuerungsniveau (PLC, SPS) in der Produktionsebene über die datenzentrierte Erfassung von Produktionsdaten bis hin zur Schnittstelle mit ERP-Systemen und mobilen Applikationen.

Die Produktplattform PiSolutions im MES Bereich reicht von der Betriebsdatenerfassung einiger weniger Anlagen unterschiedlichen Alters und Typs (unterschiedliche Schnittstellen, Steuerungen etc.) bis hin zur Vernetzung mehrerer Standorte global agierender Unternehmen. Parallel sind auch Dienstleitungen im Automationsanlagenbau sehr gefragt. Diese sind nicht auf einzelne Branchen beschränkt. Etablierte Lösungen von bfa solutions ltd. werden in den Branchen Kunststoffverarbeitung, Verpackungsindustrie, sowie in der Medizintechnik besonders häufig angewendet.

Beck Automation zur K 2013: Halle 10 G77

Über die BECK Automation AG

Die Beck Automation AG aus Oberengstringen (Schweiz) zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Automationslösungen für IML-Label (In-Mold-Labelling) in der Spritzgiesstechnik. Beck konzentriert sich konsequent auf das Dekorieren und Etikettieren von Deckeln, Bechern, Schalen und Eimern für unterschiedliche Industrien.

Orientiert an anspruchsvollen Kundenwünschen entstehen prozesssichere und wirtschaftliche Robotersysteme, die weltweit zum Einsatz kommen. Die konsequente Fokussierung auf den Anwendungsbereich IML garantiert Anwendern den besten Stand der Technik in puncto Qualität, Wirtschaftlichkeit, Effektivität und Langlebigkeit.

Aufbau und Pflege langfristiger Beziehungen zu den Marktpartnern durch eine zukunftsorientierte, berechenbare Firmenpolitik bestimmen das Handeln der zweiten und dritten Familiengeneration. Diese Strategie sichert die Arbeitsplätze engagierter und erfahrener Mitarbeiter. Die Bewahrung traditioneller Strukturen, ein bewährtes Netzwerk von Partnern und weitsichtige Anpassung an Veränderungen bilden, im Interesse von Partnern, Kunden und Mitarbeitern, die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Inspiration des Unternehmens.

Beck Automation besteht als Unternehmen seit 1934 und feierte im Jahr 2009 sein 75-jähriges Jubiläum.

Über 500 Referenzanlagen unterstreichen die globale Bedeutung des Unternehmens. Vom Schweizer Stammsitz werden rund 35-45 Systemanlagen pro Jahr ausgeliefert. Das Unternehmen Beck Automation erzielte in 2012 mit 37 Mitarbeitern einen Umsatz von 9 Mio. SFr. (CHF).

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