Versorgungssicherheit ist der richtige Schwerpunkt

BDEW zum Frühjahrsgipfel des Europäischen Rates / Konzentration auf kurzfristige Energieprojekte ist sinnvoll

(PresseBox) (Brüssel/Berlin, ) "Der Europäische Rat hat mit seinen Beschlüssen energiepolitische Kompetenz bewiesen und mit der Versorgungssicherheit den richtigen Schwerpunkt gesetzt. Es ist sinnvoll, dass sich das Fünf-Milliarden-Euro-Paket im Wesentlichen nun auf kurzfristige Energieprojekte in der EU konzentriert. So kann es bald seine Wirkung entfalten. Dies darf aber nicht dazu führen, dass sich die Mitgliedstaaten nun bei ihren eigenen, langfristig angelegten Investitionen in die Verbesserung der Versorgungssicherheit zurücknehmen. Hier setzt die deutsche Energiewirtschaft bereits Maßstäbe." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), zum Frühjahrsgipfel des Europäischen Rates in Brüssel.

Die deutsche Energiewirtschaft unterstütze auch ausdrücklich das Ziel des Europäischen Rats, die energiepolitische Balance wiederherstellen zu wollen. "Versorgungssicherheit ist für Deutschland und die EU ein unschätzbarer Standortvorteil, den wir nicht aufgeben dürfen", betonte Müller. Daher setze die "Second Strategic Energy Review" ein richtiges Signal für die europäische Energieversorgungssicherheit.

Das Bekenntnis des Europäischen Rats zu marktwirtschaftlichen Instrumenten bei der Versorgungssicherheit begrüße die deutsche Energiebranche. "Denn marktwirtschaftliche Instrumente sind am besten geeignet, für den Erhalt und Ausbau einer sicheren Energie-Infrastruktur zu sorgen", so die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. "Es ist erforderlich, Mechanismen für ein rasches, flexibles und geschlossenes politisches Handeln im Krisenfall zu entwickeln. Jeder Mitgliedstaat muss jedoch zuerst die eigenen Instrumente zur Sicherung der Versorgung ausbauen, bevor er Solidarität im Krisenfall einfordern kann", unterstrich Müller. Eine staatlich vorgegebene, strategische Erdgasreserve sei nicht notwendig.

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1.800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und 60 Prozent der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

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