Roger Kohlmann zur Studie des Öko-Instituts zum Umweltentlastungspotenzial von Elektrofahrzeugen

(PresseBox) (Berlin, ) Die Nationale Plattform Elektromobilität hat sich bereits im vergangenen Jahr darauf verständigt, dass der Fahrstrom für Elektroautos ausschließlich aus regenerativen Quellen stammen soll. Die Energiewirtschaft hat zugesagt, den notwendigen regenerativen Strom zusätzlich zur Verfügung zu stellen und wird alles daran setzen, das Klimaschutzpotenzial von Elektrofahrzeugen optimal zu nutzen. Elektromobilität ist in Deutschland nur auf Basis Erneuerbarer Energien sinnvoll. Darauf hat der BDEW mit Studien bereits im Jahr 2010 hingewiesen. Elektrofahrzeuge können den Ausbau der regenerativen Energien sogar unterstützen, da sie in Zukunft als Speicher dienen können. Die Energiewirtschaft wird die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, die Batterien der Elektrofahrzeuge als Speicher für den Strom aus Wind- und Sonnenenergie gerade dann zu nutzen, wenn dieser nicht anderweitig gebraucht wird.

Eine Klimabelastung, wie teilweise behauptet, sind Elektrofahrzeuge in keinem Fall: Aufgrund der CO2-Obergrenzen, die über den Emissionshandel sichergestellt werden, ist gewährleistet, dass die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung selbst dann kontinuierlich sinken müssen, wenn mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße gelangen. Dies stellt auch die Studie des Öko-Instituts ausdrücklich fest.

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

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