Hildegard Müller zur Wiedereinführung eines generellen Produktivitätsfaktors für Netzbetreiber

Statement für die Presse

(PresseBox) (Berlin, ) "Eine Regulierung der Netze, die ausschließlich Kosten senken will, aber keine ausreichenden Anreize für dringend notwendige Investitionen setzt, ist nicht geeignet, um die Energiewende zu gestalten. Den Netzbetreibern wird mit der heute verabschiedeten Regelung ein verschärfter allgemeiner Produktivitätspfad vorgegeben. Dies ist nach Auffassung des BDEW der falsche Weg.

Die Netzbetreiber müssen künftig nicht nur unternehmensindividuelle Effizienzvorgaben erfüllen, sondern zusätzlich noch die im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft realisierten Produktivitätsfortschritte. Es ist offensichtlich, dass den Netzbetreibern durch diese "doppelte" Produktivitätsvorgabe zu hohe regulatorische Vorgaben gemacht werden. Dies verschlechtert die Investitionsfähigkeit der Netzbetreiber. Die Herausforderungen der Energiewende für die Unternehmen werden damit konterkariert. Statt nur auf eine Kostensenkung zu achten, müssen zusätzliche Investitionsanreize bei den Regulierungsvorgaben in den Fokus gerückt werden."

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

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