BDEW zum Förderstopp für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt: Ausbau Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt nicht gefährden

Verbraucher sollten bestehende Förder-Alternativen prüfen

(PresseBox) (Berlin, ) "Der Einsatz von Gas- oder Stromwärmepumpen, moderner Brennwerttechnik oder solarthermischen Anlagen im Heizungsbereich trägt erheblich zur Reduzierung von Kohlendioxidemissionen bei. Wir bedauern deshalb, dass die Haushaltssperre des Bundes für das sehr erfolgreiche Marktanreizprogramm bestehen bleibt. Das Programm hat bereits zu einem deutlichen Wachstum bei der Nutzung von innovativen und klimaschonenden Technologien im Wärmemarkt geführt", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zur heutigen Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm nicht aufzuheben. Ab sofort können damit keine Zuschüsse mehr für 2010 beantragt werden.

Von der Haushaltssperre ist auch das Impulsprogramm zur Förderung der Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung betroffen. "Das Programm hat gerade im Bereich der kleinen Anlagen Anreize für innovative Entwicklungen gegeben, die sich erst im Markt etablieren müssen. Der Förderstopp zum jetzigen Zeitpunkt ist das falsche Signal", so Müller. Insgesamt wurden im Rahmen des Impulsprogrammes 10.200 Anträge gestellt, hochgerechnet ergäbe das eine elektrische Leistung von rund 90 Megawatt.

Die Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob andere Fördermöglichkeiten im Wärmemarkt für sie in Frage kommen. So unterstützt die KfW-Förderbank im Rahmen ihrer Förderprogramme auch Energiesparmaßnahmen. Auch begleitende Maßnahmen wie die Entsorgung des alten Heizkessels, die Anpassung des Schornsteins an das neue Brennwertsystem oder die Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen sind förderfähig.

BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

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