Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Zahl der "Aufstocker" kein Beleg für unsoziale Arbeitsbedingungen

(PresseBox) (Berlin, ) Zur laufenden Diskussion über die staatliche "Aufstockung" von Haushaltseinkommen erklärt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA):

Die Zahl der "Aufstocker" taugt keineswegs als Beleg für vermeintlich unsoziale Arbeitsbedingungen in Deutschland. Gesetzliche Mindestlöhne würden an der Zahl der "Aufstocker" kaum etwas ändern. Sie würden nur dazu führen, dass viele "Aufstocker" ihren Arbeitsplatz verlieren und zu reinen Fürsorgeempfängern werden, die ausschließlich von sozialen Transferleistungen leben. Das wäre für den Staat aber deutlich teurer, als den Lohn in bestehenden Arbeitsverhältnissen aufzustocken.

Die Tatsache, dass jemand "Aufstocker" ist, hat in der absoluten Mehrheit der Fälle nichts mit zu niedrigen Löhnen zu tun, sondern damit, dass der betreffende Arbeitnehmer nur teilzeitbeschäftigt oder Alleinverdiener in einer Familie ist.

Der Staat darf keine falschen Anreize geben, die dazu verleiten, in Arbeitslosigkeit zu verharren. Die heutige Anrechnungsregel beim Arbeitslosengeld II verleitet aber dazu, nur ein Taschengeld zur Fürsorgeleistung hinzuzuverdienen. Das ist falsch. Es muss einen Anreiz geben, eine Vollzeitstelle zu suchen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.