UMTS Backup: Kabellose Alternative

(PresseBox) (Braunschweig, ) Mobile Zugangstechnologien haben sich in der modernen ITK-Landschaft etabliert. Inzwischen sind sie auch für den Backup-Bereich nutzbar: Als zuverlässige Alternative zu herkömmlichen Verfahren bietet sich die mobile Backup-Variante via Breitband-UMTS an.

Ein primäres Einsatzgebiet dieser Backup-Lösung liegt in den DSL freien Gebieten, wo keine zweite, disjunkte Festverbindung als Ergänzung zur Standortleitung verfügbar ist: Viele Unternehmen können oder wollen es sich nicht leisten, in Tiefbaumaßnahmen für eine zweite Festverbindung zu investieren. Hier ist Breitband-UMTS eine wirtschaftliche Variante, um eine physikalisch getrennte Redundanz aufzubauen.

Echte Redundanz ohne hohe Kosten

Darüber hinaus kommen die Eigenschaften eines UMTS Backups vor allem bei der Vernetzung von Filialen und kleineren Standorten zum tragen. Denn hier sind viele Backup-Lösungen unzureichend. Dazu Jörg Wagenführ, Produktmanager bei BCC: "Im Normalfall gehen wir bei der Ressourcenplanung davon aus, dass das Backup mindestens 30 Prozent der Bandbreite der Hauptleitung hat. Das ist mit ISDN heute nicht mehr kostensparend realisierbar."

Hinzu kommt, dass bei einem Leitungsschaden weder xDSL noch ISDN zur Verfügung stehen, da beide Zugangsvarianten physikalisch meistens über das gleiche Medium realisiert werden. Ähnlich verhält es sich bei der Anbindung von SDSL mit ADSL als Backup.

Flächendeckend verfügbar

Mit Datenraten bis zu 7,2 MBit/s stehen die aktuellen UMTS-Mobilfunknetze herkömmlichen DSL-Anbindungen in nichts mehr nach. Das UMTS-Netzgebiet erstreckt sich mittlerweile auf alle Ballungszentren und Städte und ist in diesen nahezu flächendeckend nutzbar. "Damit hebt sich UMTS positiv von anderen funkbasierten Übertragungstechnologien ab", so Wagenführ. "Weitverkehrsrichtfunk verfügt zwar über hohe Bandbreiten bis zu 3 GBit/s, ist aber nur auf Strecken bis zu 150 Kilometer einsetzbar und zudem durch Lizenzgebühren sowie Investitionen in die Technik mit hohen Kosten verbunden. Die andere Alternative - Wimax - ist derzeit nur in ausgewählten Gebieten vorhanden und insgesamt noch schlecht ausgebaut."

HSRP sorgt für automatisches Umschalten

Die Backup-Lösung per Mobilfunk baut im Bedarfsfall automatisch eine sichere und stabile Verbindung in das Unternehmensnetz auf - ohne manuelles Umschalten. Voraussetzung dafür sind ein Standort- und ein Standby-Router, die mittels HSRP (Hot Standby Router Protocol) kommunizieren. Sie agieren zusammen als ein einziger, virtueller Router, indem sie eine gemeinsame IP-Adresse bzw. MAC-Adresse teilen.

Diese Adresse wird im Routing-Prozess als Gateway bzw. Default Gateway verwendet, sodass Endgeräte des lokalen Netzwerks ihre IP-Pakete kontinuierlich an diese Adresse senden. Dabei übernimmt der Standortrouter den Transport der IP-Pakete. Fällt dieser aus, übernimmt der Backup-Router automatisch. Zur Kommunikation untereinander tauschen beide permanent Statusmeldungen aus. Für die anderen Geräte im Netzwerk bleibt dieser Wechsel verborgen. Lediglich zu Administrationszwecken verfügt jeder Router über eine weitere IP-/MAC-Adresse. Dienste wie Mailserver sind weiterhin verfügbar. "Damit diese Automation jederzeit reibungslos funktioniert, muss die eingesetzte Hardware unbedingt kompatibel und verlässlich sein", betont Wagenführ. "Als Cisco Goldpartner nutzen wir für unser UMTS Backup genau wie für alle anderen Netzlösungen ausschließlich Cisco-Produkte."

Direkt ins VPN

Die mobile Backup-Variante ist für Unternehmen nur dann sinnvoll, wenn die Anbindung direkt und ohne Umwege ins Firmen-VPN führt. Eine einfache Verbindung ins öffentliche Internet, die UMTS-Karten herkömmlicherweise herstellen, ist hier unerwünscht. Diesen Direktzugriff beschreibt Wagenführ: "Der mobile Weg ins VPN war lange sehr kompliziert und nur indirekt herzustellen. Nutzer, die via UMTS auf das Unternehmensnetz zugreifen wollten, benötigten dazu neben einer Mobilfunk-Anbindung bei einem der üblichen Anbieter, von seinem Provider eigens bereitgestellte IPSec-Tunnel, um sich über das Internet in ihr VPN einzuwählen. Mit dem direkten VPN-Zugriff, wie BCC ihn anbietet, ist das deutlich einfacher: Die Lösung bringt den Nutzer ohne hohen Konfigurationsaufwand - wie dies bei einem IPSec-Tunnel nötig wäre - in sein Unternehmensnetz."

Sicher verbunden per Netzkopplung

Die Netzkopplung von BCC-Backbone und UMTS-Netz ermöglicht diese Art der mobilen Kommunikation. Die Schnittstelle zwischen beiden Netzen wird von BCC verschlüsselt. Damit gewährleistet der Managed Services Provider eine sichere Übergabe der Daten zwischen VPN und UMTS-Netz - und erspart seinen Kunden den umständlichen Umweg über das öffentliche Internet.

BCC Business Communication Company GmbH

Die BCC Business Communication Company GmbH bietet maßgeschneiderte, intelligente Geschäftskundenlösungen für Managed Network, Managed Voice, Managed Security und Managed IT. Gebündelte IP-Kompetenz von der Hardware-Distribution über das Consulting bis zur Systemintegration runden das Portfolio des Cisco Gold Partners ab. Hochgradige Zertifizierungen wie die DIN EN ISO 9001 und ISO/IEC 27001 belegen Know-how, Prozesssicherheit und Servicequalität des ITK-Spezialisten.

BCC ist mit 132 Mitarbeitern im Stammhaus Braunschweig sowie an den Standorten in Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Baden-Württemberg vertreten. Grundlegende Substanz hat der Managed Services Provider durch das deutschlandweite hochperformante Backbone, das vielfache Breitbandanbindungen bis zu 40 GBit/s ermöglicht.

Ausführliche Informationen unter www.bcc.de

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