Klinikum Augsburg: Kooperationsvereinbarung für das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften (UNIKA-T) unterzeichnet

(PresseBox) (München, ) Das Universitäre Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg (UNIKA-T) geht heute offiziell an den Start. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat am Vormittag im Augsburger Landratsamt mit Vertretern des Klinikums Augsburg, des Krankenhaus-Zweckverbands sowie der Universität Augsburg, der LMU und der TU München die Kooperationsvereinbarung für das UNIKA-T unterzeichnet. Dieser Kooperationsvertrag ist die Grundlage für die künftige Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen, die das wissenschaftliche Profil des Augsburger Klinikums weiter schärfen soll. Im nächsten Schritt beginnen die drei Universitäten mit den Berufungsverfahren zur Besetzung der drei Lehrstühle für Epidemiologie, für Umweltmedizin sowie für Health Care Operations/Health Information Management. Die Professuren werden an die Medizinischen Fakultäten der TU München und der LMU sowie an die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg angebunden. Parallel hierzu müssen nun auch die Voraussetzungen für die räumliche Unterbringung des Zentrums geschaffen werden.

Wissenschaftsminister Heubisch: "Das UNIKA-T ist ein viel versprechen-der Ansatz, um in Augsburg Forschungskompetenz im medizinischen Bereich aufzubauen und einen echten Mehrwert für das Klinikum und die Region zu generieren. Das ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Universitätsklinikum."

Das UNIKA-T bietet eine Plattform für künftige Forschungsprojekte, etwa unter Einbeziehung des Herzinfarktregisters. Außerdem plant die Helm-holtz-Gemeinschaft eine Nationale Kohorte zur Langzeitbeobachtung. In ihr sollen ab dem Jahr 2012 bundesweit 200.000 Erwachsene rekrutiert werden - unter anderem aus Augsburg und Umgebung.

Der Freistaat stellt in seiner Zukunftsinitiative "Aufbruch Bayern" für das Zentrum laufende Mittel in Höhe von drei Millionen Euro pro Jahr bereit. Weitere drei Millionen Euro sind als Anschubfinanzierung für die Erstausstattung vorgesehen.

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