Bayerische Zuchtrinder international begehrt

(PresseBox) (Berlin, ) Zuchtrinder aus Bayern stehen im Ausland hoch im Kurs: Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitteilte, ist der Export von Zuchtrindern aus dem Freistaat im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen. Laut Brunner gingen 2011 rund 15 000 Tiere in 26 verschiedene Länder, in erster Linie nach Italien (3 060), Algerien (2 276), Marokko (1 674) und Russland (1 521). Dem Minister zufolge sind Rinder aus Bayern vor allem wegen ihrer gesundheitlichen Stabilität und Langlebigkeit begehrt: Hohe Milch- und ausgezeichnete Fleischleistung tragen beim Fleckvieh zu einer wirtschaftlichen Produktion bei, beim Braunvieh sind es der hohe Milcheiweißgehalt und die besondere Käsereitauglichkeit der Milch. Die Qualität bayerischer Zuchtrinder und Kälber sorgt nach Aussage Brunners auch im Inland für eine rege Nachfrage: Allein im vergangenen Jahr wurden über die Zuchtverbände rund 51 000 Zuchttiere und 212 000 Kälber vermarktet.

Nach Aussage des Ministers ist Bayern das größte Rinderland der Republik: Von den bundesweit 12,5 Millionen Rindern stehen 3,3 Millionen in bayerischen Ställen. Sie sind fast ausnahmslos sogenannte Zweinutzungsrassen, die Milch und Fleisch liefern. Über 80 Prozent sind Fleckvieh, etwa neun Prozent Braunvieh und fünf Prozent Schwarzbunte. Die übrigen Rassen wie Gelbvieh, Pinzgauer, Murnau-Werdenfelser, Rotvieh und die Fleischrinderrassen machen zusammen sechs Prozent aus. In Bayern gibt es rund 1,2 Millionen Milchkühe, 1,1 Millionen weibliche Zucht- und Nutzrinder, 520 000 Kälber sowie 450 000 Mastbullen.

Die Internationale Grüne Woche eignet sich nach Aussage des Ministers geradezu ideal, um den Absatz von Zuchttieren und Rindersamen aus Bayern weiter anzukurbeln. Vor allem Vertreter osteuropäischer Länder nutzen die breit gefächerte Angebotspalette.

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