Schneider fordert mehr Sicherheit im Internet

Schneider: "Schutz der Datennetze muss ein zentrales Anliegen für Wirtschaft und Verwaltung sein"

(PresseBox) (München, ) Bayerns Staatskanzleichef Siegfried Schneider hat stärkere Sicherheitsvorkehrungen für elektronische Dienstleistungen im Internet gefordert. Anlässlich eines Rundgangs auf der weltgrößten Computermesse CEBIT in Hannover betonte Schneider, dass Sicherheit und Vertraulichkeit im Internet für Unternehmen, Verwaltung und Nutzer höchste Priorität haben müssen. Schneider: "Der Schutz der Datennetze muss ein zentrales Anliegen für Wirtschaft und Verwaltung sein. Auch in der aktuell schwierigen Wirtschaftslage dürfen die Internetanbieter Sicherheitsfragen nicht vernachlässigen." Nach den Worten Schneiders können sich elektronische Wachstumszweige wie eBusiness oder eGovernment nur mit einem hohen Vertrauen in ihre Sicherheit dauerhaft etablieren. Deshalb seien bestmögliche Sicherheitsstandards für Dienstleistungen im Internet absolut unverzichtbar.

Schneider forderte auch ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein der Internet-Nutzer. Schneider: "Die alarmierende Zunahme von Online- Betrugsdelikten zeigt, dass das Sicherheitsbewusstsein vieler Nutzer noch nicht stark genug ausgeprägt ist. Hinzu kommt, dass viele Nutzer bedenkenlos persönlichste Daten und Bilder ins Internet stellen und sich dann wundern, warum sie Zielscheibe von Spam-Mails und Virenattacken werden. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Man kann nicht einerseits über mangelnde Sicherheit im Internet klagen und andererseits seine persönlichen Daten unkontrolliert im Internet verbreiten."

Auf der CEBIT informierte sich Schneider über die neuesten Entwicklungen in der IT-Sicherheit und im eGovernment. Daneben sprach er mit Herstellern aus Bayern über die wirtschaftlichen Perspektiven der Branche.

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