Sendebelegung im analogen Kabel in Bayern wird in den kommenden Monaten geändert

(PresseBox) (München, ) In den kommenden Monaten wird sich in allen Kabelnetzen in Bayern die Belegung der analog eingespeisten Fernsehsender in Teilen ändern. Grund für die Änderung der Senderbelegung ist die sog. Sicherheitsfunk-Schutzverordnung der Bundesnetzagentur, die den Schutz von Sende- und Empfangsfunkanlagen regelt. Entsprechend dieser gesetzlichen Vorgabe müssen alle Netzbetreiber bis Ende des Jahres die analoge Senderbelegung auf den Kanälen S04 und S05 beenden. Die Kabel Deutschland (KDG), die etwa 90 Prozent der Kabelnetze in Bayern betreibt, wird die Umbelegungen schrittweise zwischen Anfang August und Mitte November durchführen.

Die notwendige Räumung der beiden Kanäle führt nicht nur zur Umbelegung von Sendern, sondern auch dazu, dass einzelne Programme künftig nicht mehr analog ausgestrahlt werden können, bzw. zeitpartagiert mit einem anderen Programm auf einem Kanal ausgestrahlt werden müssen. In der Regel sind derzeit die beiden Kanäle S04 und S05 in Bayern mit den Programmen ARTE, Phoenix und Tele 5 belegt. Bei allen drei Programmen handelt es sich um sog. Pflichtprogramme, die auch weiterhin auf anderen Kanälen analog ausgestrahlt werden. Nicht mehr analog ausgestrahlt werden in Bayern zukünftig in den Kabelnetzen der KDG das WDR Fernsehen und Euronews. Beide Programme werden aber weiterhin digital eingespeist. - Das lokale Fernsehprogramm augsburg.tv, das im Augsburger Kabelnetz der KDG bisher auf dem Kanal K9 ausgestrahlt wird, wechselt im Zuge der Umbelegung künftig auf den Kanal S18. Die sonstigen lokalen Fernsehprogramme in Bayern sind von den Umbelegungen nicht betroffen. Nach den derzeitigen Planungen werden die Umbelegungen in den fünf größten Netzen der KDG in Bayern in folgenden Zeiträumen stattfinden: Regensburg: 31. Kalenderwoche, München: 35. Kalenderwoche, Nürnberg: 37. Kalenderwoche, Augsburg: 40. Kalenderwoche und Kempten: 42. Kalenderwoche.

Um genaue Informationen zur Umbelegung im Kabel zu erhalten, sollten sich die Kunden an ihren Netzbetreiber bzw. an ihre Hausverwaltung wenden.

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