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Leibniz-Rechenzentrum schließt bundesweit gültigen Rahmenvertrag mit Microsoft über Software-Lizenzierung
Alle staatlichen und staatlich anerkannten deutschen Universitäten und Hochschulen sowie deren Verwaltungseinrichtungen können diesem bis April 2017 gültigen Vertrag eigenständig beitreten, um Microsoft-Software wie z. B. Microsoft Office zu günstigen Bedingungen nutzen zu können. Dieser Vertrag bietet besondere Rabatte für alle Einrichtungen und erleichtert vor allem kleineren Universitäten und Hochschulen den Bezug von kostengünstiger Software. Darüber hinaus enthält der Rahmenvertrag eine Reihe nützlicher Zusatzvereinbarungen. Abschlüsse werden so vereinfacht und strategische Ziele wie Planungssicherheit und Vereinfachung der Software-Beschaffung und -Verwaltung unterstützt.
So können alle Mitarbeiter einer Einrichtung kontinuierlich mit der jeweils aktuellsten Software versorgt werden, ohne dass Einzelbeschaffungen oder zusätzliche Lizenzzählungen erforderlich werden. Unnötige Mehrfachbeschaffungen können leichter vermieden werden, die Sicherheit der IT-Systeme wird erhöht.
Die Vertragsverhandlungen wurden vom Arbeitskreis Software-Lizenzen des ZKI (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e. V.) geführt. Als Vorbilder dienten verschiedene Rahmenverträge zwischen einzelnen Bundesländern und Microsoft wie z. B. der bayernweite Rahmenvertrag von 2011 zwischen dem LRZ (im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und Microsoft Irland.
"Durch den mit Microsoft abgeschlossenen Rahmenvertrag unterstützt das LRZ die deutschen Hochschulen dabei, ihre Computer kostengünstig mit aktueller Standardsoftware zu versorgen. Der zentral ausgehandelte Vertrag bietet allen Hochschulen die gleichen günstigen Konditionen, die ihnen als Einzelinstitutionen so nicht zur Verfügung stünden", betont Prof. Arndt Bode, Vorsitzender des Direktoriums des LRZ.
Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften auf dem Forschungscampus in Garching ist der Dienstleister auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung für die Münchner Hochschulen. Es stellt mit dem Münchner Wissenschaftsnetz (MWN) eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur für die Wissenschaften bereit und betreibt umfangreiche Datensicherungssysteme (Archivierung und Backup). Darüber hinaus ist das LRZ nationales Supercomputing Centre und Teil des Gauss Centre for Supercomputing, das von den drei nationalen Höchstleistungsrechenzentren (Garching, Jülich, Stuttgart) gebildet wird.
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