Funktionale Sicherheit

(PresseBox) (Leverkusen, ) Die Sicherheit von Anlagen muss bei Planung und Betrieb immer an erster Stelle stehen. Einen großen Beitrag leistet dabei die Automatisierung, Stichwort "Funktionale Sicherheit". Grund genug für die NAMUR, dies als Thema der diesjährigen Hauptsitzung zu wählen. Sie wird am 11. und 12.11.2010 in Bad Neuenahr stattfinden und einen thematischen Bogen von den Anfängen der Sicherheitstechnik bis zu einem Ausblick auf zukünftig zu erwartende Entwicklungen spannen.

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Bereich Sicherheit und mehr als 25.000 installierten Sicherheitssystemen ist HIMA der ideale Partner der NAMUR für die diesjährige Hauptsitzung.

Die Herren Steffen Philipp, geschäftsführender Gesellschafter und Thomas Hinzmann, Bereichsleiter Vertrieb Prozessautomation und Service werden in ihrem Eröffnungsreferat "Funktionale Sicherheit ohne Kompromisse" aufzeigen, dass bei funktionaler Sicherheit weit aus mehr als der Einsatz zertifizierter Komponenten zu berücksichtigen ist. Vielmehr ist der gesamte Safety Life Cycle, der Faktor Mensch als größte Fehlerquelle und eine intelligente Integration der Sicherheitslösung in die Automatisierungsumgebung zu betrachten und zwar ohne Kompromisse hinsichtlich der Anlagenverfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die meisten sicherheitsrelevanten Vorfälle sind auf systematische Fehler zurückzuführen. Solchen systematischen Fehlern muss mit einem dafür geeigneten Managementsystem begegnet werden, wie es zum Beispiel im internationalen Standard DIN EN 61511 beschrieben wird.

Die Bandbreite des Functional Safety Managements und die richtige Anwendung der darin definierten Prozesse wird eines der Schwerpunktthemen des Vortrags von HIMA sein. Ebenso wird aufgezeigt werden, wie Features moderner Sicherheitssysteme dazu beitragen, diese Prozesse zu unterstützen und dabei helfen, systematische Fehler zu vermeiden.

Sicherheitslösungen sind keine Stand Alone-Systeme, sondern sind immer in eine Automatisierungsumgebung eingebunden. Dieses Zusammenspiel mit der übrigen, nicht sicherheitsrelevanten Funktionalität darf keine negativen Auswirkungen auf die funktionale Sicherheit haben. In der DIN EN 61511 wird daher die Unabhängigkeit von Betriebs- und Schutzeinrichtungen gefordert. Am klarsten ist diese Unabhängigkeit darzustellen, wenn Prozessleitsystem und Sicherheitssystem auf unterschiedlichen Plattformen, Entwicklungsgrundlagen und Philosophien basieren. HIMA wird aufzeigen, wie auf Basis offener, herstellerübergreifender Kommunikationsstandards die heute zwingend notwendige volle Integration normkonform realisiert werden kann, und zwar mit allen führenden Leitsystemen.

Anlagenverfügbarkeit, ein weiterer wichtiger Punkt im Eröffnungsvortrag, wird nicht allein durch das redundante Verschalten von Modulen erreicht. Innovative Sicherheitslösungen garantieren einen unterbrechungsfreien Anlagenbetrieb - auch bei Wartung und Modifikationen. Dadurch wird die maximale Prozessverfügbarkeit erreicht, Produktionsprozesse können wirtschaftlicher gestaltet werden und tragen schließlich dazu bei, dass die Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können.

Der Donnerstagvormittag wird vervollständigt durch drei Beiträge aus der NAMUR, die sich mit Aspekten wie der Einbindung der Funktionalen Sicherheit in das Gesamt-Sicherheitskonzept einer Anlage und die konkrete Realisierung von Sicherheitsfunktionen befassen werden. Zusammen mit den vielen Workshop-Beiträgen zu verschiedensten Themen und einem interessanten Programm am Freitagvormittag verspricht die NAMUR-Hauptsitzung 2010 wieder zu einem außerordentlichen "Automatisierungs-Event" zu werden.

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