BMBF fördert innovative Herstellung von Synthesekautschuk

Energieeffizienz in der Produktion / Bayer Technology Services, LANXESS, TU Dortmund, Universität Bonn und Buss SMS Canzler bündeln Kompetenzen in Spitzenforschung für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung

(PresseBox) (Leverkusen, ) Bayer Technology Services hat zusammen mit LANXESS, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Bonn sowie Buss SMS Canzler ein gemeinsames, vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur innovativen Herstellung von Synthesekautschuk gestartet. Im Rahmen des Projektes sollen erhebliche Energie- und Ressourceneinsparungen bei der Produktion von Synthesekautschuken erreicht werden, die in der Reifen-, Fahrzeug-, Bau- und Pharmaindustrie Anwendung finden. Dabei soll durch die interdisziplinäre Vernetzung mit deutschen Forschungspartnern auch ein weltweit führendes Kompetenzzentrum etabliert werden. Das Forschungsprojekt hat ein Volumen von rund zehn Millionen Euro, läuft über drei Jahre und wird mit knapp fünf Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

"Eine weitere, wesentliche Verbesserung von Produktionsverfahren in Punkto Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung kann nur mit dem Einsatz gänzlich neuer Technologien gelingen", sagte Projektkoordinator Dr. Hanns-Ingolf Paul, Leiter BTR Global Technology bei LANXESS, beim Auftakttreffen in Leverkusen. LANXESS gehört zu den weltweit Herstellern von Synthesekautschuk. "Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Projektteilnehmer ist in dieser Form in der Kautschukindustrie einmalig und stellt die ganzheitliche Bearbeitung der komplexen Prozesstechnologien - von den Monomeren bis zum fertigen Produkt - und der großtechnischen Anlage sicher. Das Projekt hat Leuchtturm-Charakter und wird eine Vorbildfunktion für innovative Lösungen bei ressourcen-intensiven Prozessen in der Kunststoffindustrie einnehmen," fügte Dr. Helmut Mothes, Leiter Process Technology und Senior Vice President von Bayer Technology Services hinzu. Das Technologieunternehmen des Bayer-Konzerns ist wesentlich für die Verfahrensentwicklung sowie Planung und Bau der Pilot- und Großanlage zuständig. Buss SMS Canzler gehört zu den führenden Apparatebauern auf den Gebieten Dünnschichtverdampfung und Knetertechnologie. Die Universität Bonn bringt ihr führendes Know-how auf dem Gebiet der Organischen Chemie und Polymerchemie mit ein. Die TU Dortmund zählt zu den führenden Hochschulen für Bio- und Chemieingenieurwesen und arbeitet seit Jahren eng mit Bayer und LANXESS in vielen Forschungs- und Entwicklungskooperationen zusammen.

Bayer Technology Services GmbH bietet ganzheitliche Lösungen entlang des Lebenszyklus von chemischen und pharmazeutischen Anlagen an - von der Entwicklung über Planung und Bau bis hin zur Prozessoptimierung bestehender Betriebe. Die Bayer-Tochter beschäftigt weltweit knapp 2.600 Experten im Hauptsitz in Leverkusen und den anderen deutschen Standorten sowie in den Regionalbüros in Belgien, Indien, Mexiko, Schweiz, USA, Vereinigten Arabischen Emiraten und VR China. Im Jahr 2008 betrug der Umsatz rund 420 Mio. Euro.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayertechnology.com und www.lanxess.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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