UV-Beschichtungen: beständig, effizient und umweltverträglich

Kunststoffe clever beschichten / Innovative Rohstoffe für strahlenhärtende Lacke

(PresseBox) (Leverkusen, ) Das große Plus von UV-härtenden Lacken sind die Schnelligkeit der Photopolymerisation sowie die niedrigen Temperaturen während der Aushärtung: Auch wärmeempfindliche Bauteile können innerhalb kürzester Zeit und somit besonders effizient beschichtet und weiterverarbeitet werden. Auf der K 2010, der internationalen Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie in Düsseldorf, präsentiert Bayer MaterialScience vom 27. Oktober bis 3. November innovative und umweltverträgliche Rohstoffe für diese clevere Beschichtungstechnologie zum Einsatz auf Kunststoffteilen.

Strahlenhärtende Wasserlacke mit hoher Beständigkeit

Mit Bayhydrol® UV 2689/1 XP hat Bayer MaterialScience eine Polyurethan-Dispersion für strahlenhärtende Wasserlacke entwickelt, die sehr beständig gegenüber Feuchtigkeit, hohen Temperaturen, Sonnenschutzmitteln und anderen Kosmetika sind. Dank solcher Lacke machen die Gehäuse von Mobiltelefonen, Laptops und anderen elektronischen Geräten auch dann noch einen blendenden Eindruck, wenn sie häufig von feuchten oder eingecremten Händen angefasst wurden. "In puncto Hydrolyse- und Chemikalienbeständigkeit ist das lösemittelfreie Produkt ein echter Durchbruch. Die hervorragenden Eigenschaften der resultierenden Lacke sind auf die extrem hochvernetzten molekularen Strukturen zurückzuführen, die bei der Strahlenhärtung erzeugt werden", sagt Dr. Arno Nennemann, Experte für UV-strahlenhärtende Lacke bei Bayer MaterialScience.

Bayhydrol® UV 2689/1 XP ermöglicht es sogar, Lacke zu formulieren, die nur in einer einzigen Schicht deckend aufgetragen werden und dann auf der Kunststoffoberfläche einen Metallic-Effekt hervorrufen. Klarlacke, die auf der Dispersion basieren, können die leichte Oberflächenrauheit von Basislacken ausgleichen und sind daher hochglänzend. Weiterhin zeichnen sie sich durch gute Kratz- und Abriebfestigkeit aus.

Urethanacrylate auf Allophanat-Basis

Für die wasser- und lösemittelfreie Kunststoffbeschichtung mit strahlenhärtenden Systemen hat Bayer MaterialScience Urethanacrylate auf Allophanat-Basis im Angebot. Besonderes Kennzeichen von Lacken, die auf diesen Bindemitteln beruhen, ist die ausgezeichnete Wetterstabilität. Gleichzeitig haben sie eine niedrige Viskosität und sind frei von Reaktivverdünnern. Das eröffnet größtmögliche Freiräume bei der Lackformulierung. "Es lassen sich Lacke für höchste Ansprüche herstellen, deren Eigenschaftsprofil nahezu ausschließlich von dem hochwertigen Urethanacrylat-Anteil bestimmt wird", erläutert Dr. Wolfgang Fischer, ein weiterer Experte für strahlenhärtende Beschichtungen bei Bayer MaterialScience.

Beschichtungen auf Basis von Desmolux® XP 2738 zeichnen sich neben ihrer Wetterfestigkeit durch eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien aus und schützen Oberflächen beispielsweise von Automobilanbauteilen auch in korrosivem Umfeld. Sie weisen außerdem eine hohe Scheuer- und Kratzfestigkeit auf. Der Einsatz von Desmolux® XP 2666, ein weiterer Rohstoff der Allophanat-Reihe, empfiehlt sich vor allem dort, wo es auf hohe UV-Reaktivität und somit besonders schnelle Aushärtung ankommt. Desmolux® XP 2740 schließlich kann in Kombination mit anderen Urethanacrylaten eingesetzt werden, um die Flexibilität und Elastizität der resultierenden Beschichtung zu erhöhen.

Der Einsatz der drei Allophanat-Urethanacrylat-Bindemittel ist jedoch nicht nur auf die Beschichtung von massiven Kunststoffbauteilen beschränkt: "Auf Basis dieser Rohstoffe lassen sich auch Lacke für Kunststofffolien sowie für metallische und mineralische Oberflächen formulieren", betont Dr. Fischer.

Das Unternehmen plant, die vorgenannten Entwicklungen auch auf der K 2010 vom 27. Oktober bis 3. November 2010 in Düsseldorf zu zeigen. Weitere Informationen zum Messeauftritt von Bayer MaterialScience in Halle 6, Stand A 75, sind unter www.k2010.bayermaterialscience.com zu finden.

Covestro AG

Mit einem Umsatz von 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2009 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik- Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2009 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

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