- Pressemitteilung BoxID 505255
Auszeichnung für neues Verfahren zur Kunststoff-Produktion mit CO2: Bayer-Anlage in Leverkusen als "ausgewählter Ort" prämiert
Preisübergabe durch Initiative "Deutschland - Land der Ideen" / Zweiwöchige Ausstellung im Kommunikationszentrum BayKomm
"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung", sagte Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience, bei der Entgegennahme des Preises im Bayer-Kommunikationszentrum BayKomm. "Sie ist eine weitere Bestätigung für die große Innovationskraft des Bayer-Konzerns und unsere Strategie, mit nachhaltigen Produkten, Prozessen und Lösungen zu globalen Herausforderungen wie Ressourcenschonung und Klimaschutz beizutragen."
Vanacker eröffnete gleichzeitig eine Ausstellung zu dem neuen Verfahren. Besucher des BayKomm im Leverkusener Chempark haben bis 14. Mai Gelegenheit, sich über das entsprechende Projekt "Dream Production" zu informieren. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie an Sonntagen von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Informationen unter http://www.baykomm.bayer.de/de/default.aspx.
"Bayer steht für großartige Ideen aus Deutschland. Dream Production ist ein neues auszeichnungswürdiges Projekt unseres langjährigen Partners", sagte Ariane Derks, Geschäftsführerin von "Deutschland - Land der Ideen". Hans-Peter Stefen von der Deutschen Bank als Partner der Initiative betonte, das neue Verfahren stehe für zukunftsfähige Lösungen, die Ökonomie mit Ökologie verbänden.
In der Pilotanlage wird seit Anfang 2011 mit Hilfe von CO2 aus einem Kohlekraftwerk des Energieversorgers RWE in Niederaußem bei Köln eine Chemikalie produziert, die zur Herstellung des hochwertigen Kunststoffs Polyurethan dient. Ab 2015 soll das CO2-basierte Vorprodukt in die industrielle Fertigung gehen. Polyurethane werden in vielen Bereichen des Alltags benötigt - unter anderem für Matratzen, Möbel, Auto-Komponenten sowie zur Isolierung von Gebäuden und Kühlgeräten.
An dem Projekt Dream Production sind neben Bayer und RWE die RWTH Aachen University und das an der Hochschule ansässige CAT Catalytic Center beteiligt. Forscher von Bayer und CAT haben gemeinsam einen Katalysator entwickelt, der das neue Verfahren erst möglich macht.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Über Bayer MaterialScience AG Communications
Mit einem Umsatz von 10,8 Milliarden Euro im Jahr 2011 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2011 rund 14.800 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.
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