Herbstumfrage zur Baukonjunktur: Aufhellung bei der Beurteilung der derzeitigen Geschäftslage

(PresseBox) (Bremen, ) Die Auswertung der traditionellen Herbstumfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen zeigt eine spürbare Aufhellung bei der Beurteilung der derzeitigen Geschäftslage gegenüber der Herbstumfrage 2009.

So schätzen jetzt über fünfzehn Prozent der befragten Bauunternehmen die aktuelle Geschäftssituation als gut ein. Die Zahl derjenigen, die die derzeitige Geschäftslage als zufriedenstellend betrachten, hat sich um zehn Prozent auf jetzt fast 55 Prozent erhöht.

Sehr deutliche Verbesserungen der Lagebeurteilung gab es in den Bereichen des Leitungsbaus sowie des Wohnungsbaus, bei dem sich der Anteil der positiven Beurteilungen auf achtzehn Prozent verdreifachte und der der schlechteren auf nur noch ein Drittel mehr als halbierte.

Bei der Beurteilung der Geschäftslage für die nächsten sechs Monate zeigte sich ebenfalls eine - wenn auch nicht so deutliche - Verbesserung.

Während vor einem Jahr etwa die Hälfte der Unternehmen von einer positiveren Geschäftslage für die nächsten sechs Monate ausging, hat sich der Anteil jetzt auf fast zwei Drittel erhöht. Der Anteil derjenigen, die eine schlechtere Geschäftslage prognostizieren, hat sich von über 45 Prozent im Herbst 2009 auf jetzt ca. 27 Prozent verkleinert.

Bei der Frage nach den drängensten Problemen der Bauwirtschaft stand wie auch bereits in den Vorjahren das unauskömmliche Preisniveau weiter an der Spitze der Probleme, mit denen die Bauwirtschaft nach Einschätzung der befragten Unternehmen derzeit am meisten zu kämpfen hat. Es folgten der Rückgang der Baunachfrage und die schlechte Zahlungsmoral der Auftraggeber. Die Kreditklemme scheint dagegen nicht mehr zu den drängensten Problemen der Bauwirtschaft zu gehören. Nur noch knapp über dreizehn Prozent der befragten Unternehmen bezeichneten diese als Problem.

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