Zusätzliche Bundesförderung in Millionenhöhe für Weimarer Forschungsprojekt bewilligt

(PresseBox) (Weimar, ) Forschungsprojekt "Methoden und Baustoffe zur nutzerorientierten Bausanierung" (nuBau) an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar erhält zusätzliche Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro

Im Rahmen des Förderprogramms "InnoProfile" ist eine Aufstockung der Finanzen für das interdisziplinäre Forschungsprojekt "nuBau" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 1,2 Mio. Euro bewilligt worden. Das Gesamtvolumen des Projektes erhöht sich dadurch auf fast 4 Mio. Euro. "nuBau" bestätigt dadurch seinen Rang als eines der größten Forschungsprojekte der Bauhaus-Universität Weimar. Wissenschaftler aus zwei Fakultäten der Bauhaus-Universität Weimar sind an dem Forschungsvorhaben beteiligt: Prof. Oliver Kornadt, Prof. Andrea Dimmig-Osburg und Prof. Jochen Stark aus der Fakultät Bauingenieurwesen sowie Prof. Dirk Donath aus der Fakultät Architektur.

Die bewilligten Mittel sollen ausschließlich in Geräte und dazugehörige labortechnische Ausstattung investiert werden. Dazu zählt ein Laserscanner, der Gebäude- und Raumgeometrien automatisch und rasterförmig aufnehmen kann, wodurch die Aufnahme von zu sanierenden Gebäuden wesentlich detaillierter und dennoch einfacher erfolgt. Weiterhin sollen diverse Diagnosesysteme zur baustofflichen Analyse (Mikroskop, Spektroskop, Radarprüfsystem) angeschafft werden, welche die weitgehend zerstörungsfreie Untersuchung von Bestandsgebäude auf ihre Bausubstanz ermöglichen. Das Herzstück der Anschaffungen ist ein so genanntes thermisches Manikin mit der Körperform eines Menschen. Diese Puppe ist wie ein Mensch in der Lage, Wärme über Atmung und Haut an die Umgebung abzugeben. Mit ihrer Hilfe kann nicht nur der Einfluss des Raumklimas auf den Nutzer, sondern auch umgekehrt die Auswirkung des Nutzers auf das Raumklima simuliert werden.

Ziel dieses vom BMBF geförderten Projektes ist es, die Kompetenz der Region Weimar hinsichtlich der Bausanierung nachhaltig zu entwickeln und zu stärken. Dazu zählen speziell die Forschung an technologisch grundlegenden Fragen für Produktgenerationen der Zukunft sowie der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und den beteiligten Unternehmen der Region. Das Projekt hatte erst vor kurzem mit der Präsentation der bisherigen Arbeitsergebnisse im Rahmen eines Workshops auf sich aufmerksam gemacht. Durch die neuen finanziellen und gerätetechnischen Möglichkeiten wird das Projekt inhaltlich vervollständigt und die Arbeit der beteiligten Forscher in den kommenden Jahren weiter intensiviert.

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