Nachfolgend der Wortlaut der Pressemitteilung zu den ersten 9 Monaten 2010: BAUER AG nach neun Monaten im Plan: Prognose bestätigt und konkretisiert

(PresseBox) (Schrobenhausen, ) .
- Gesamtkonzernleistung um 1,9 Prozent von 944,5 auf 962,6 Millionen Euro erhöht
- Umsatzerlöse steigen um 8,0 Prozent auf 844,4 Millionen Euro (Vj.: 782,2 Millionen Euro)
- Nachsteuerergebnis von 21,0 Millionen Euro (Vj.: 30,0 Millionen Euro)
- Auftragseingang erhöht sich um 27,7 Prozent auf 1.042,1 Millionen Euro (Vj.: 815,9 Millionen Euro)
- Prognose für das Gesamtjahr bestätigt und konkretisiert: stabile Gesamtkonzernleistung in Höhe des Vorjahres und Nachsteuerergebnis zwischen 35 und 40 Millionen Euro

Die Geschäfte des internationalen Bau- und Maschinenbaukonzerns BAUER Aktiengesellschaft entwickeln sich wie erwartet. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich die Gesamtkonzernleistung leicht um 1,9 Prozent von 944,5 auf 962,6 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse verzeichneten ein Plus von 8,0 Prozent auf 844,4 Millionen Euro (Vj. 782,2 Millionen Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 55,8 Millionen Euro (Vj. 60,0 Millionen Euro), das Nachsteuerergebnis betrug 21,0 Millionen Euro (Vj. 30,0 Millionen Euro).

Die Strategie auf drei Geschäftsfelder und internationale Präsenz zu setzen, verleiht der BAUER Gruppe in hohem Maße Stabilität: Im Berichtszeitraum konnte die Leistungssteigerung im Baugeschäft den konjunkturell bedingten Rückgang im Maschinengeschäft kompensieren.

Im Geschäftssegment Bau sorgen große Projekte im arabischen Raum und in Kanada für eine positive Entwicklung: Die Gesamtkonzernleistung erhöhte sich zum Ende des dritten Quartals gegenüber dem Vorjahreswert um 17,1 Prozent auf 469,3 Millionen Euro. Das operative Segmentergebnis (EBIT) stieg von 20,5 Millionen Euro auf 22,5 Millionen Euro. Der Auftragsbestand nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent auf 326,2 Millionen Euro ab, während der Auftragseingang mit 481,4 Millionen Euro um 25,2 Prozent ausgebaut werden konnte (Vj. 384,4 Millionen Euro).

Im Geschäftssegment Maschinen spiegelt sich das nach wie vor zurückhaltende Investitionsverhalten der Kunden infolge der Wirtschaftskrise wider. In den ersten neun Monaten nahm die Gesamtkonzernleistung von 481,6 auf 412,3 Millionen Euro ab und blieb damit um 14,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei sind die externen Umsätze nur um 2,1 Prozent gefallen. Während die Nachfrage für Geräte kleiner und mittlerer Größe massiv zurückgegangen ist, profitiert Bauer durch seine führende Marktstellung vom stabilen Geschäft bei großen Spezialtiefbaumaschinen. Das operative Segmentergebnis (EBIT) betrug 27,9 Millionen Euro (Vj. 38,7 Millionen Euro). Der Auftragsbestand ist von 114,3 Millionen Euro auf 126,4 Millionen Euro nur leicht angestiegen, was bestätigt, dass sich der Markt auf deutlich niedrigerem Niveau als vor der Wirtschaftskrise stabilisiert hat.

Das Geschäftssegment Resources konnte seine Gesamtkonzernleistung in den ersten drei Quartalen mit 124,6 Millionen Euro nur knapp auf Vorjahresniveau halten und blieb damit hinter den Planungen zurück. Grund dafür sind zeitliche Verschiebungen bei einem Großprojekt zur Wasserversorgung der jordanischen Stadt Amman. Das operative Segmentergebnis (EBIT) lag mit 4,9 Millionen Euro gut über dem Niveau des Vorjahres mit 2,8 Millionen Euro. Zum guten Auftragsbestand von 135,8 Millionen Euro (Vj. 79,2 Millionen Euro) trug Ende des dritten Quartals ein neues großes Projekt in Jordanien für die Erstellung von Brunnen für eine Phosphatfabrik bei. Damit ist der noch junge Geschäftsbereich, der Zukunftsmärkte wie Rohstoffförderung, Umwelttechnik und Brunnenbau adressiert, auf einem guten Weg, langfristig zu einer strategisch tragenden Säule des Konzerns zu werden.

Grund zur Zuversicht gibt das Plus beim Auftragseingang von 27,7 Prozent auf 1.042,1 Millionen Euro (Vj. 815,9 Millionen Euro). Der Auftragsbestand der Unternehmensgruppe belief sich zum 30. September auf 588,5 Millionen Euro und legte damit gegenüber dem Vorjahreswert um 8,4 Prozent zu.

"Die Auftragslage entwickelt sich - mit Ausnahme des Maschinenbaus - zufriedenstellend und zeigt, dass die Bauer Unternehmensgruppe bei größeren Projektvorhaben immer wieder Chancen für sich nutzen kann", so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG. "Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir im kommenden Jahr in allen Segmenten sowohl einen Leistungs- als auch angemessenen Ergebniszuwachs erzielen werden. Das Niveau von 2008 könnte bei der Leistung 2013 wieder erreicht bzw. übertroffen werden."

Für das laufende Gesamtjahr bestätigt die BAUER Gruppe ihre Prognose für eine Gesamtkonzernleistung auf Höhe des Vorjahres. Das Nachsteuerergebnis wurde konkretisiert und soll am unteren Ende der gegebenen Prognose - also im Bereich zwischen 35 und 40 Millionen Euro - liegen.

Den vollständigen Neunmonatsbericht mit einer ausführlichen Analyse der einzelnen Segmente und Teilmärkte finden Sie im Internet unter http://www.bauer.de.

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