Stabiler Umsatz trotz schwieriger Randbedingungen

(PresseBox) (Schwarzheide, ) .
- BASF Schwarzheide GmbH übertrifft erneut die Marke von einer Milliarde Euro
- Deutliche Zuwachsraten bei Pflanzenschutzprodukten zu verzeichnen
- Starkes Engagement für die Region mit Angeboten in Bildung und Kultur

Die BASF Schwarzheide GmbH, eine 100-prozentige Tochter der BASF SE, hat im zurückliegenden Geschäftsjahr trotz des Nachfrageeinbruchs ab Herbst 2008 beim Umsatz zum zweiten Mal hintereinander die Grenze von einer Milliarde Euro übertroffen. Mit 1,045 Milliarden Euro lag der Umsatz rund 1,3 Prozent über dem des Vorjahres.

Pflanzenschutz mit starkem Wachstum

Eine dynamische Entwicklung verzeichnete das Unternehmen im Bereich Pflanzenschutz mit einer Steigerung um mehr als 17 Prozent. Die Pflanzenschutzprodukte nehmen damit einen Anteil von knapp 14 Prozent am Gesamtumsatz im Portfolio des Unternehmens ein.

Knapp 70 Prozent ihres Umsatzes (717 Millionen Euro) hat die BASF Schwarzheide GmbH mit Kunststoffen erwirtschaftet. Der Löwenanteil davon entfällt auf die Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme. Die 414 Millionen Euro entsprechen rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes. Technische Kunststoffe und Schaumstoffe (303 Millionen Euro, 29 Prozent) runden die Palette der Produkte im Segment Plastics ab. Dispersionen und Wasserbasislacke tragen 71 Millionen Euro (7 Prozent) bzw. 45 Millionen Euro (4 Prozent) zum Gesamtumsatz bei. Das Geschäft mit sonstigen Produkten brachte 71 Millionen Euro (7 Prozent) ein.

Gesamtbeschäftigung am Standort stabil

Die Gesamtbeschäftigung am Standort Schwarzheide ist von Stabilität gekennzeichnet. Zum Ende des Jahres 2008 waren bei der BASF 1.855 Mitarbeiter beschäftigt. Davon befanden sich 173 in der Berufsausbildung. Bei den BASF-Gruppengesellschaften sind 178 Mitarbeiter angestellt. Die 15 Unternehmen, die sich am Standort angesiedelt haben, zählen 387 Beschäftigte. Damit beträgt die Gesamtbeschäftigtenzahl am Standort Schwarzheide 2.420.

Anlagenauslastung

Aufgrund der positiven Auftragslage im ersten Halbjahr waren die Produktionsanlagen der BASF Schwarzheide GmbH im zurückliegenden Jahr trotz der einsetzenden Wirtschaftskrise im Durchschnitt zu 86 Prozent ausgelastet. Allerdings führte der Einbruch der Nachfrage vor allem bei Produkten für die Automobilindustrie im 4. Quartal zu einem sehr differenzierten Bild. Während die Auslastungsquote im Zeitraum Januar bis März noch über 95 Prozent lag, wurden im 4. Quartal des Jahres nur noch 79 Prozent erreicht.

Investitionen und Instandhaltung

Insgesamt fast 80 Millionen Euro hat die BASF Schwarzheide GmbH 2008 in ihre Produktionsanlagen investiert. Davon flossen 41 Millionen Euro in die Instandhaltung, 38 Millionen in die Erneuerung und den Ausbau von Produktionskapazitäten. Wichtigste Neuinvestition ist die Erweiterung der F500-Anlage. Der symbolische Spatenstich erfolgte im September 2008. Mit der Fertigstellung 2010 werden 29 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Kontinuierliche Verbesserung

Die kontinuierliche Verbesserung aller betrieblichen Prozesse und Abläufe stand auch 2008 bei der BASF Schwarzheide GmbH im Fokus. Zahlreiche Ideen wurden dabei in Eigeninitiative von den Mitarbeitern und mit der Unterstützung von Experten unter dem Begriff "Optimum" entwickelt und in die Praxis umgesetzt. "Durch unsere Optimierungsansätze", so bilanzierte der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Karl Heinz Tebel, "konnten wir unsere Kosten- und Ergebnissituation 2008 im Unternehmen um rund 10 Millionen Euro verbessern." Nachhaltige Effizienz im Handeln sei gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung und eine wesentliche Komponente, um den Standort für die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs fit zu halten, so Tebel weiter. Optimum am Standort Schwarzheide ist ein Baustein des globalen BASF-Programms NEXT, mit dem bis 2012 Maßnahmen zur Effizienzsteigerung durchgeführt werden, die weltweit in der BASF Gruppe einen positiven Ergebnisbeitrag von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr ergeben sollen.

Engagement für die Region

Für die Region, die Jugend und den Fachkräftenachwuchs macht sich die BASF Schwarzheide GmbH seit vielen Jahren stark. So stellt das Lausitzer Chemieunternehmen jährlich rund 50 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten im Programm "Start in den Beruf" leistungsbereite, junge Menschen ohne Lehrstelle die Chance, sich in einem zwölf Monate währenden Kurs für die Ausbildung in einem anerkannten Beruf fit zu machen.

Die Nachwuchsförderung der BASF ist vielgestaltig und auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Altersgruppen von der Kita bis zur Universität zugeschnitten. Dabei kooperiert das Unternehmen mit zahlreichen Einrichtungen in der Region.

Mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden arbeitet BASF bei der inhaltlichen Weiterentwicklung des museumseigenen "Gläsernen Labors" zusammen. 155 Lehrer der Region wurden durch die BASF beim Projekt "NaWi - geht das?" weitergebildet. Außerdem ist die BASF Schwarzheide GmbH Regionalsponsor beim Innovationsspiel "Jugend denkt Zukunft" und im April 2009 zum 16. Mal Ausrichter des Landeswettbewerbs "Jugend forscht".

Ausbildung und Qualifizierung verbessern, um den Fachkräftebedarf zu sichern, ist ebenfalls ein zentrales Anliegen der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. Dieses länder- und branchenübergreifende Netzwerk mit aktuell 31 Mitgliedern wurde auf Initiative von BASF und Vattenfall nach intensiver Vorbereitung im Februar 2009 gegründet, um die Wirtschaftskraft der Region zu bündeln, besser darzustellen und nachhaltig zu stärken.

Auch im Bereich der Kultur hat die BASF Schwarzheide GmbH 2008 neue Akzente gesetzt. Mit der Ausstellung "Leonardo da Vinci - Seine Maschinen und Zeichnungen" wurden Kunst und Naturwissenschaften mit großem Erfolg kombiniert. Dafür sprechen über 6.000 Besucher der Ausstellung. 2009 setzt das Unternehmen erneut kulturelle Farbtupfer.

BASF-Gruppe besser positioniert als andere Unternehmen

Die BASF SE gab bereits am 26. Februar 2009 ihre Ergebnisse auf der Bilanzpressekonferenz in Ludwigshafen bekannt. Dabei erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: "Mit unserem diversifizierten Portfolio sind wir in dieser Rezession besser positioniert als andere Unternehmen unserer Branche." Der Umsatz des Konzerns übertraf den Vorjahreswert um 8 Prozent und stieg auf 62,3 Milliarden Euro. Wesentlich dafür waren Preissteigerungen in allen Bereichen. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen war bis ins 4. Quartal auf Rekordkurs, lag zum Jahresschluss aber mit knapp 6,9 Milliarden Euro 10 Prozent unter dem Spitzenwert des Jahres 2007.

Der Produktions- und F&E-Standort BASF Schwarzheide GmbH gehört zum führenden Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und
-Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromer-Marken. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung der BASF in Schwarzheide sind die Analytik und Verfahrensoptimierungen in den Produktionsanlagen.

Weitere Informationen zur BASF Schwarzheide GmbH im Internet unter www.basf-schwarzheide.de.

BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukten bis hin zu Pflanzenschutzmitteln, Feinchemikalien sowie Öl und Gas. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF beschäftigt rund 97.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von mehr als 62 Milliarden Euro. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de.

Terminankündigungen:

13. März 2009, 14.30 Uhr, Fachhochschule Lausitz in Senftenberg: Verleihung des Process Engineering Awards der BASF Schwazheide GmbH
20. März 2009, 19.00 Uhr, Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1; Klavierkonzert mit Finghin Collins
2. April 2009, 9.00 Uhr, Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1: Leistungsschau des 19. Landeswettbewerbs "Jugend forscht"

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