BASF in Schwarzheide feiert 20-jähriges Jubiläum

(PresseBox) (Schwarzheide, ) .
- Protagonisten der ersten Stunde im Talk bei Podiumsdiskussion
- Erfolgreiche Entwicklung bringt Standort in Spitzenposition
- Erneutes Bekenntnis zur Übernahme von Verantwortung für die Region

Vor zwei Jahrzehnten wurde ein neues Kapitel in der nunmehr 75-jährigen Geschichte des Chemiestandortes Schwarzheide aufgeschlagen. Am 25. Oktober 1990 trat der Vertrag zur Übernahme des Synthesewerks durch die BASF AG in Kraft. Für die Lausitzer Tochter des größten Chemieunternehmens der Welt begann damit eine Erfolgsstory, die bis heute anhält und weiter fortgeschrieben werden soll.

Mit einer Festveranstaltung unter dem Motto "Rückblicke, Einblicke, Ausblicke" haben Mitarbeiter und Management der BASF Schwarzheide GmbH am Montag (25. Oktober) gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur das Firmenjubiläum gefeiert. Zu einer Podiumsdiskussion kamen im Kulturhaus des Unternehmens der damalige Vorstandsvorsitzende der BASF Prof. Dr. Jürgen Strube und der damalige Ministerpräsident des Landes Brandenburg Manfred Stolpe sowie weitere Protagonisten der ersten Stunde zusammen.

In einer lebendigen Talkrunde reflektierten sie eine spannende Zeit, in der sich die Welt grundlegend veränderte. Hoffnungen und Zweifel gab es bei Entscheidungsträgern in Ost und West. Mehr als je zuvor galt es, Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen. Letztendlich war entschlossenes Handeln der Schlüssel zum Erfolg.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bezeichnete in seinem Grußwort die BASF Schwarzheide als Glücksfall für Brandenburg. Die BASF habe damals den Gedanken der Deutschen Einheit sehr ernst genommen und zupackend in die Tat umgesetzt. "Entscheidend ist für mich, dass durch das Engagement der BASF insgesamt rund 2.700 Menschen der Region in Lohn und Brot gehalten werden konnten oder neue Jobs erhielten. Zudem hat das Unternehmen mit Investitionen von 1,5 Milliarden Euro seit 1990 einen Wachstumsprozess angestoßen, von dem die ganze Lausitz profitieren konnte."

Petra Reinbold-Knape, Landesbezirksleiterin Nordost der IG BCE ging in ihrem Grußwort auf die Herausforderungen ein, die sich für Unternehmen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel ergeben. Mit der Unterzeichnung des Tarifvertrags Demografie und Lebensarbeitszeit sei eine wichtige Weiche gestellt worden. Die Betriebsparteien wissen, wo es Handlungsbedarf gibt, sagte Reinbold-Knape und nannte als Stichworte, Aus- und Weiterbildung, Gesundheit und Prävention sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Im Namen der BASF SE überbrachte Vorstandsmitglied Dr. Hans-Ulrich Engel die Glückwünsche an die Mitarbeiter des Lausitzer Produktionsstandortes. Er würdigte die Leistungen der gesamten Mannschaft. Die BASF Schwarzheide GmbH habe sich nach einem Jahrzehnt der Restrukturierung und des Aufbaus in den Neunzigern und einem Jahrzehnt der Konsolidierung und der konsequenten Effizienzsteigerung zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Spitzenposition innerhalb der BASF-Gruppe erarbeitet. "Um diese zu verteidigen, braucht es Fitness", sagte Dr Engel. "Fit sein bedeutet dabei mehr als nur den Anforderungen aus dem Tagesgeschäft zu genügen. Fit sein heißt, im externen und internen Wettbewerb zu bestehen."

Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, verband seinen Dank an die Gratulanten aus Nah und Fern mit dem Dank an die Mitarbeiter, die den Veränderungsprozess durchlebt und mit gestaltet haben. Mit Blick in die Zukunft sagte er, dass das Unternehmen auch künftig über den Werkszaun hinaus blicken und sich für die Belange der Region einsetzen werde. "Das geschieht zum Beispiel in der Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL), die sich branchen- und länderübergreifend die Entwicklung der Wirtschaftsregion Lausitz auf die Fahnen geschrieben hat, oder durch die gemeinsamen Anstrengungen mit den Partnern im mitteldeutschen Chemiedreieck für eine starke Chemie in Ostdeutschland ", so Dr. Tebel.

Der Lausitzer Produktionsstandort BASF Schwarzheide GmbH gehört zum führenden Chemie-Unternehmen der Welt: BASF - The Chemical Company. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromer-Marken.

Ihren Kunden hilft BASF als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und hochwertigen Produkten erfolgreich zu sein. Firmen, die von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes profitieren wollen, werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF Schwarzheide GmbH unterstützt, was bereits ein Dutzend Ansiedler nutzen. Dienstleistungen oder komplette Servicepakete können in Anspruch genommen werden.

BASF verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf-schwarzheide.de und www.basf.de.

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