Bei mäßiger Konjunkturerholung steigen Inflationsraten moderat

ELLWANGER & GEIGER deuten Signale aus dem Aktienmarkt

(PresseBox) (Stuttgart, ) Die weltweiten Aktienmärkte erholten sich deutlich von ihren Tiefständen. Handelt es sich dabei um einen nachhaltigen Anstieg der Kurse oder nur um eine kräftige Zwischenerholung vor einem erneuten Abwärtstrend? ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers geht von einer mäßigen Konjunkturerholung in den kommenden Jahren aus und befürchtet deshalb keine hyperinflationären Tendenzen.

Begonnen hatte die Erholung der Aktienmärkte nach anhaltenden Anzeichen einer weltwirtschaftlichen Stabilisierung durch wichtige Frühindikatoren, wie dem ifo-Geschäftsklimaindex. "So genannte 'harte' Wirtschaftsdaten bestätigten jetzt, was vorher schon zu spüren war - das Abbremsen des Konjunktureinbruchs. Insbesondere Daten aus Europa verwiesen darauf, dass Industrieproduktion und Exporttätigkeit sich stabilisieren werden", so Michael Beck von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Dass nicht alle Investoren die Aufholjagd vieler Aktienmärkte mitgemacht hatten, stützte die Aufwärtsbewegung zusätzlich. Denn so wurde jeder kleine Rückgang an den Märkten zum Einstieg genutzt. Massive "Short-Eindeckungen" verstärkten den Trend.

"Weiteres Aufwärtspotential ist bei den derzeitigen Bewertungsniveaus aber zweifelhaft. Die Konjunkturprogramme in Form eines billigen Ölpreises und schwächeren Euro-Kurses zum US-Dollar verkehren sich etwas ins Gegenteil", berichtet Beck. In den Währungsrelationen käme derzeit die Skepsis vieler Marktakteure zum Ausdruck, inwieweit die Staaten die Erhöhung der Schuldenlast, die sie zur Stützung ihrer Finanzsysteme in Kauf nehmen, verkraften können. Es manifestiere sich eine klare Inflationserwartung, trotz momentan rückläufiger, gegen Null tendierender Inflationsraten.

"Erst wenn die horrenden Geldbeträge auf Bank- und Zentralbankkonten in Kredite und Konsum umgewandelt werden, kann Inflationsdruck entstehen", so Beck. Ob eine Inflation eintritt und wie hoch sie ausfällt, hängt somit auch von Zeitpunkt, Dauer und Stärke eines möglichen Aufschwungs ab. Bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers geht man von einer mäßigen Konjunkturerholung in 2010 beziehungsweise 2011 aus und rechnet daher mit moderat steigenden Inflationsraten. Ängste vor hyperinflationären Tendenzen hält das Bankhaus deshalb für übertrieben. Trotz allem gilt es, die Auswirkungen auf die Anlagestrategie zu beachten und gegebenenfalls auf inflationsgeschützte Anleihen zu setzen.

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