KKW Beznau: Mitarbeiter wegen Formfehler gebüsst

(PresseBox) (Zürich, ) Wegen Missachtung von Terminvorschriften und Angaben in der Transportbewilligung wurde ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Beznau (KKB) mit 300 Franken gebüsst.

Im März 2006 führte das KKB mehrere Transporte von Fässern mit schwach radioaktiven Betriebsabfällen ins nahe gelegene Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) aus. Die Fässer enthielten gebrauchte Arbeitskleidungen, leicht kontaminiertes Abdeckmaterial, alte Werkzeuge, usw..

Bei solchen Transporten muss die Hauptabteilung für Sicherheit der Kernanlagen (HSK, heute ENSI) jeweils mindestens 24 Stunden vorher informiert werden. Diese Frist wurde nicht eingehalten.

Ausserdem wurde der in der Transportbewilligung vermerkte Aktivitätswert überschritten. Die allgemeinen Aktivitätsgrenzwerte der Gefahrengutvorschriften sowie alle übrigen gefahrengutrechtlichen Vorschriften wurden jedoch eingehalten. Für die Umwelt bestand bei diesen Transporten keine Gefahr; der ordentliche Betrieb des KKB war nie beeinträchtigt.

Aufgrund des Fehlverhaltens eröffnete das Bezirksamt Zurzach ein Strafverfahren gegen den betroffenen Mitarbeiter. Dieser wurde mittlerweile zu einer Geldstrafe von drei Tagessätzen, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von 300 Franken verurteilt.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat inzwischen die Transportbewilligung für solche schwach aktiven Betriebsabfälle ins Zwilag angepasst. Gleichzeitig erarbeitete die Geschäftsleitung des KKB neue Betriebsabläufe, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK)

Die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) engagiert sich als Energieversorgungsunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in der Stromproduktion, der Stromübertragung und -verteilung sowie im Handel und Vertrieb. Den Strom für ihre Kunden produziert die NOK aus Kernenergie, Wasserkraft und erneuerbaren Energien. Die 1914 gegründete NOK beschäftigt heute über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist zu 100 % im Besitz der Axpo Holding AG, die ihrerseits vollständig den Nordostschweizer Kantonen gehört. Zusammen mit den Elektrizitätswerken der Kantone und deren Vertriebspartnern versorgt die Axpo in der Nordostund Zentralschweiz drei Millionen Menschen mit Strom.

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