Autostadt Partnerschulen starten in die zweite Runde

Wolfsburger Themenpark realisiert Projekte mit Schulen aus ganz Norddeutschland

(PresseBox) (Wolfsburg, ) Die neuen Partnerschulen der Autostadt in Wolfsburg stehen fest. Am Mittwoch, den 3. November 2010, hat Dr. Michael Pries, Leiter der Inszenierten Bildung der Autostadt, die zwölf „Autostadt Partnerschulen“ für das laufende Schuljahr 2010/2011 ernannt. Die Schulen werden gemeinsam mit dem vom Niedersächsischen Kultusministerium anerkannten außerschulischen Lernort in fünf unterschiedlichen Themenbereichen Projekte zum Thema Mobilität durchführen. Die neuen Autostadt Partnerschulen kommen aus ganz Norddeutschland – aus Braunschweig, Salzgitter und dem Landkreis Peine, aus Goslar und Seesen am Harz, aus Garbsen und Harsum bei Hannover/Hildesheim, aus Rinteln, Nienburg, Oldenburg und Bremen.

Bei der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter der Schulen – die Direktoren und die projektleitenden Lehrerinnen und Lehrer – die Plaketten entgegen, mit denen sie ihre Schulgebäude künftig offiziell als „Autostadt Partnerschule“ kennzeichnen können. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen“, sagt Dr. Michael Pries, „denn viele Bewerber haben höchst attraktive Projekte vorgeschlagen. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Wahl getroffen haben.“ Die gewählten Themen der diesjährigen Partnerschulen umfassen eine große Bandbreite, die von Seifenkisten und Solar-Fahrzeugen über Drehbuchschreiben und Projekte für Senioren und Hörgeschädigte bis hin zu Schulwegplanung und Globalisierung reicht.

„Die erfolgreiche Projektarbeit vom letzten Schuljahr hat uns darin bestärkt, das Partnerschul-Programm in diesem Jahr fortzuführen“, so Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt. An dem Projekt Autostadt Partnerschulen können alle allgemein bildenden Schulen, inklusive Förderschulen, und berufsbildende Schulen teilnehmen. Der automobile Themenpark eröffnet seinen Partnereinrichtungen die Möglichkeit, gemeinsam Projekte rund um die Mobilität durchzuführen. Die Inhalte reichen dabei von „Mensch und Gesellschaft“, „Energie und Umwelt“ über „Naturwissenschaft und Technik“ oder „Wirtschaft“ bis hin zu „Kunst und Kultur“. Die Projekte können sowohl von einzelnen Klassen, Arbeitsgemeinschaften (AGs) als auch von einer gesamten Schule umgesetzt werden.

Mit ihrem Engagement füllt die Autostadt als anerkannter außerschulischer Lernort erneut ihre Partnerschaft mit dem Niedersächsischen Kultusministerium mit Leben. Die Schulen profitieren davon in Form von fachlicher Unterstützung, der Schaffung einer breiten Öffentlichkeit, aber auch mit Lehrerfortbildungen zur Einführung in die Projektarbeit sowie einem kostenfreien Schulabo des Wolfsburger Themen- und Erlebnisparks für das gesamte Schuljahr.

Die ausgewählten Projekte im Einzelnen:

Johannes-Selenka-Schule, Braunschweig:

Die Berufsschüler entwickeln ein Konzept für berufsbezogene Praxisprojekte und Unterrichtsmodule zum fächerübergreifenden Lernen. Mit unterschiedlichen Medien sollen die Felder „Gestaltung“, „Technik“, „Visuelles Marketing“ und „Gestaltungstechnische Assistenz“ angesprochen werden, um im kommenden Jahr gemeinsam Visionen und Innovationen zum Thema Mobilität zu entwickeln und zu gestalten.

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte, Braunschweig:

Während der Schilderung der Ferienerlebnisse entwickelte sich unter den Schülern eine Diskussion über die Umweltverträglichkeit des Reisens mit Flugzeug, Auto und Bahn. So entstand die Idee, mit den Schülern eine Broschüre sowie einen Informationsfilm für Ausflugsziele in der Region Braunschweig zu erarbeiten, die für Hörgeschädigte geeignet sind.

Oberschule an der Lerchenstraße, Bremen:

Die Schüler werden verschiedene Car-Sharing-Konzepte unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten miteinander vergleichen und so nachhaltige Verkehrskonzepte für Großstädte und Ballungsräume reflektieren.

Integrierte Gesamtschule Garbsen, Garbsen:

Die Schüler werden durch vergleichende Geräuschpegelmessungen an Fahrzeugen für das Thema Lärmentwicklung und geräuscharme Technologien sensibilisiert.

Christian-von-Dohm-Gymnasium, Goslar:

Die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs sollen sich in Form des anwendungsbezogenen Chemie- und Physikunterrichtes mit den verschiedenen Bauteilen und Komponenten eines Volkswagen Golf auseinandersetzen.

Berufsbildende Schule Goslar-Baßgeige, Standort Seesen:

Die Schüler der Zweiradmechaniker-Klasse werden Senioren im Rahmen einer Workshopreihe in die Funktionsweise und den Umgang mit E-Bikes näher bringen und außerdem Fahrtrainings durchführen.

Molitoris-Schule Harsum, Harsum:

Im Profilbildungswahlpflichtkurs Technik der 9. Klassen werden Seifenkisten mit unterschiedlichen Antriebskonzepten – Elektro- oder Verbrennungsmotor, Solar und Windkraft – gebaut.

Realschule Nienburg, Nienburg:

Das Projekt soll technikinteressierte und -begabte Schüler der 8. Klassen fördern. Anhand eines elektrobetriebenen Fahrzeugs, beispielsweise eines Einkaufswagens, erwerben die Teilnehmer handwerkliche Fähigkeiten, entwickeln Verständnis für technische Zeichnungen und lernen, technischen Fragestellungen zielgerichtet und kreativ zu lösen.

Haupt- und Realschule Osternburg, Oldenburg:

Im Rahmen des technischen Profilschwerpunkts der Schule findet im 9. Jahrgang Unterricht zu alternativen, regenerativen Antriebssystemen statt. Die Erkenntnisse zur Antriebs- und Getriebetechnik sollen mit den Schülern in einer Rallye aus solarbetriebenen Fahrzeugen praktisch umgesetzt werden.

Grundschule Plockhorst, Plockhorst-Edemissen:

In den drei Dörfern des Schulstandortes werden alternative Energien aus Wind- und Sonnenkraft sowie Biogas genutzt. Die Schüler werden im Rahmen des Projektes diese Energiequellen und Techniken zur Energiegewinnung näher kennenlernen.

Hildburg-Realschule, Rinteln:

Durch eine Patenschaft mit einer Schule in Westafrika lernen die Schüler das Mobilitätsverhalten in anderen Kulturkreisen kennen und werden zum globalen (Um-)Denken angeregt. Ziel des Projekts ist eine Dokumentation über die Verschiedenheit von Schulwegen.

Grundschule am Ziesberg, Salzgitter:

Obwohl der Schulweg oft nur Minuten beträgt, werden immer mehr Kinder mit dem Auto zur Schule gefahren. Dadurch entsteht zu Beginn und Ende des Unterrichts ein Verkehrschaos vor der Schule. Eltern und Kindern sollen durch das Projekt ermutigt werden, den Schulweg aktiv als Fußgänger zu erleben. Dadurch soll nicht nur das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise gestärkt werden, sondern auch die Selbstständigkeit und körperliche Fitness der Kinder.

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