Neuer Ausbildungsschwerpunkt "Innovationsökonomie"

Österreichweit einzigartiges Ausbildungsprogramm IEV (Innovation Economics Vienna) für High-Potentials startete gestern mit einem Kick-Off Workshop mit allen InitiatorInnen, TeilnehmerInnen und BetreuerInnen

(PresseBox) (Wien, ) Gerade in wirtschaftlich schlechteren Zeiten ist es besonders wichtig High Potentials unter angehenden DiplomandInnen und DoktorandInnen zu finden und für die Zukunft zu fördern. Die Austrian Research Centers (ARC) - das künftige Austrian Institute of Technology (AIT) -haben in den letzten Monaten gemeinsam mit dem Department für Sozialwissenschaften der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) ein österreichweit einzigartiges Ausbildungsprogramm mit dem Titel "Innovation Economics Vienna - Knowledge and Talent Development Programm (IEV)" ausgearbeitet und gestartet, bei dem DiplomandInnen und DoktorandInnen auf dem Gebiet der Innovationsökonomie speziell betreut werden.

Innovationsökonomie

Innovation ist die treibende Kraft der Wirtschaft. Die Innovationsökonomie analysiert Innovationsprozesse und entwickelt optimale Organisationsformen sowie die Rahmenbedingungen für Innovation. "In der Innovationsökonomie hervorragend ausgebildete ExpertInnen - insbesondere aus dem akademischen Bereich - sind zunehmend ein entscheidender Schlüsselfaktor für die Innovationsfähigkeit eines Landes", konstatiert o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer, Leiter des WGI und IEV-Programmkoordinator der WU.

"Das IEV hat sich zum Ziel gesetzt, österreichische Ausbildungs- und Forschungs-kompetenz, in institutionalisierter Form zusammenzuführen", so Prof. Dr. habil. Josef Fröhlich, IEV-Programmkoordinator von den ARC.

"Das BMVIT investiert in die Zukunft des Landes. Die jungen Menschen, die an diesem neuen Programm teilnehmen, sind die Zukunft und daher fördern wir sehr gerne dieses Programm" betonte Ministerialrat Mag. Ingolf Schädler, der im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie den Bereich Innovation leitet.

Kick-Off Workshop

Im Rahmen eines Workshops präsentierten am 3. März 2009 Univ. Prof. Dr. Manfred Fischer von der Wirtschaftsuniversität Wien und Univ. Prof. Dr. Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des künftigen Austrian Institute of Technology (AIT) die ersten Ergebnisse des Ausbildungsprogramms, bei dem in der erste Phase neun DiplomantInnen und DoktorandInnen bereits konkrete Forschungsergebnisse vorweisen können. Die Anmeldefrist für die aktuelle Phase des IEV läuft noch bis 15. Mai 2009.

Förderung von 50 DiplomandInnen und 15 DoktorandInnen

Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen bis zu 50 DiplomandInnen und 15 DoktorandInnen mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), durch das Austria Wirtschaftsservice (AWS), durch den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) , durch den durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ausgebildet werden. Durch die Verbindung von Wissen aus der universitären Grundlagenforschung und Know-how zur Anwendung sollen die DiplomandInnen und DoktorandInnen für die komplexen Anforderungen ihres künftigen Berufsfeldes fit gemacht werden.

Univ. Prof. Dr. Knoll, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der ARC:"Der traditionelle Auftrag der Universitäten im Zeichen der Ausbildung und der traditionelle Auftrag der ARC, dem künftigen Austrian Institute of Technology (AIT), als Technologieinnovator und -provider zu agieren, finden in diesem Projekt eine wunderbare Kombination. Durch Kooperation und fokussierte Vernetzung gelingt es eine kritische Größe zu erreichen, die eine Vorreiterrolle überhaupt erst ermöglicht!"

Know-how aus Theorie und Anwendung

Ein spezieller Vorteil für die DiplomandInnen und DoktorandInnen nach Abschluss des IEV-Programm ist es nicht nur über eine abgeschlossene akademische Arbeit zu verfügen, sondern auch Publikationen vorweisen zu können, die im Rahmen des Programms erstellt werden müssen.

Untersucht werden unter anderem gesellschaftlich relevante Themen wie "Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintertourismus in der österreichischen Alpenregion" oder "Die Situation von Erfinderinnen in Österreich". Aber auch Spezialthemen wie "Die Entwicklung der Sektoralen-Innovationssystem-Breitbandinfrastruktur in der Europa Region Mitte" oder "Das Innovationsverhalten deutscher Unternehmen im Ausland" sind Diplomarbeits- bzw. Dissertationsthemen, die von den StudentInnen in den nächsten Jahren erforscht werden.

Schwerpunktthemen des IEV-Programms sind "Netzwerke", "Foresight" sowie die "Vermessung bzw. nachhaltige Transformation von Innovationssystemen". Damit positioniert sich das IEV als "Prime Player" für Dissertations-, Diplomarbeits- und Masterprogramme im deutschsprachigen Raum.

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