Eine Million Audi in China verkauft

(PresseBox) (Ingolstadt/Changchun, ) .
- Audi-Chef Stadler: "Rekord ist weiterer Meilenstein in der 22jährigen Erfolgsgeschichte von Audi in China"
- Über 7.000 Gäste bei Festakt in Changchun
- Deutlich über 200.000 Auslieferungen an Kunden bis Ende 2010

Heute ist in China der millionste Audi an einen Kunden aus Changchun übergeben worden: ein metallic-blauer Q5. Die Rekordmarke steht beispielhaft für eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die 1988 mit einem Lizenzvertrag zwischen Audi und FAW zur Montage des Audi 100 begann. Zum Millionen-Jubiläum gab es einen Festakt in Changchun mit dem Vorstand der AUDI AG, den Partnern seitens der First Automobile Works (FAW) sowie mehr als 7.000 Gästen, darunter die Mitarbeiter des Werkes.

"Dieser Rekord ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Audi in China", sagte Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. "Wir waren vor 22 Jahren die erste Premiummarke in China und sind seither unangefochtener Marktführer in diesem Segment - eine Erfolgsgeschichte, auf die wir sehr stolz sind." 950.000 der an Kunden ausgelieferten Automobile wurden in Changchun produziert, 50.000 importiert. Keinem anderen Automobilhersteller im Premiumsegment ist es bisher gelungen, mehr als eine Million Autos auf dem chinesischen Markt zu verkaufen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 lieferte Audi rund 175.000 Fahrzeuge in China und Hongkong aus, ebenfalls ein neuer Rekord.

"Im Gesamtjahr werden wir deutlich über 200.000 Autos an chinesische Kunden ausliefern", erklärte Dr. Dietmar Voggenreiter, Geschäftsführer von Audi China. "Und wir haben bereits unser nächstes Absatzziel fest im Blick: Innerhalb der nächsten drei Jahre wollen wir die zweite Million schaffen."

Die Geschichte der Vier Ringe in China begann 1988 mit einem Lizenzvertrag zwischen Audi und FAW zur Montage des AUDI 100 aus importierten Teilesätzen. Dazu gehörte auch ein Technologietransfer in Produktion und Planung, der Aufbau einer Kundendienstbetreuung sowie Schulungen der chinesischen Mitarbeiter. 1995 unterzeichneten die Volkswagen AG und FAW einen Letter of Intent, der auch die Audi-Fertigung in das Joint Venture integrierte. Ein Jahr später rollte der Audi 200 vom Band, der zu 60 Prozent in China produziert wurde. Im Jahr 2000 brachten Audi und FAW-VW den ersten Audi A6 auf den Markt - und zwar in einer Langversion, da die chinesischen Kunden Chauffeurslimousinen wünschen, die extra viel Platz im Fond bieten. Mitte 2005 folgte die nächste Generation des A6L, Anfang 2009 die erste Langversion im Premium-B-Segment in China, der A4L.

"Wir blicken heute auf eine erfolgreiche und freundschaftliche Partnerschaft mit der AUDI AG und hoffen, diese auch weiterhin ausbauen zu können", sagte An Tiecheng, Präsident von FAW-Volkswagen. Der First Automobile Works besteht seit 1953 und ist in China der Automobilkonzern mit der längsten Tradition.

Heute produziert Audi in Changchun den A6L, den A4L und seit 2009 den Q5 für den chinesischen Markt. Vergangenes Jahr erhöhte das Unternehmen mit einer neuen Montagehalle seine Produktionskapazitäten auf 300.000 Fahrzeuge. Das Händlernetz von 157 Händlern in 106 Städten soll bis 2013 auf mehr als 400 Betriebe ausgebaut werden.

Den Erfolg der Marke bei den chinesischen Kunden belegen auch die aktuellen Studien des Marktforschungsinstituts J.D. Power: Kein anderer Premiumhersteller überzeugte die chinesischen Kunden laut "Customer Service Index" (CSI) mit seinem Serviceangebot so wie die AUDI AG. Auch beim "Sales Satisfaction Index" (SSI) wählten die chinesischen Neuwagenkäufer Audi auf den ersten Platz.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2009 rund 950.000 Automobile der Marke Audi verkauft. Das Unternehmen erreichte bei einem Umsatz von € 29,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 1,6 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gyor (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6 , Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 und jetzt aktuell im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 läuft der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 58.000 Mitarbeiter, davon 45.400 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2010 bis 2012 insgesamt € 5,5 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr - im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der neu gegründeten Audi Stiftung für Umwelt.

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