Audi gibt auch 2012 kräftig Gas: 1.200 neue Jobs und Ausbau des Investitionsprogramms

(PresseBox) (Ingolstadt, ) .
- Personalvorstand Thomas Sigi: "Wir haben im vergangenen Jahr mit 3.500 Menschen so viele eingestellt wie nie zuvor"
- Belegschaft soll im In- und Ausland weiter stark steigen
- Bis 2016 plant der Audi-Konzern Sachinvestitionen von € 13 Mrd.
- Finanzvorstand Axel Strotbek: "Der Audi-Konzern plant jährlich mehr als € 2 Mrd. in neue Produkte und Technologien zu investieren."

Audi investiert kräftig in seine Zukunft und beabsichtigt, 2012 wie in diesem Jahr in Deutschland etwa 1.200 Fachkräfte einzustellen. Von 2012 bis 2016 plant der Audi-Konzern Investitionen von € 13 Mrd. vor allem in neue Produkte und Technologien sowie den Ausbau seiner Standorte. Knapp € 8 Mrd. sollen dabei in die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm fließen.

Audi Personalvorstand Thomas Sigi: "Wir wollen international stark wachsen und besonders unsere Kompetenzfelder Leichtbau und Elektromobilität stärken. Deshalb werden wir die Belegschaft weiter aufstocken und planen, im kommenden Jahr weitere 1.200 Experten einzustellen." 2011 starteten bei Audi mit 3.500 so viele Menschen wie nie zuvor in einem Jahr. Für die deutschen Standorte wollte Audi 1.200 Experten rekrutieren, tatsächlich wurden über 1.300 in Deutschland unter Vertrag genommen. Zudem übernahm Audi über 400 Leiharbeiter in ein festes Arbeitsverhältnis. Darüber hinaus haben wieder über 700 Auszubildende in Ingolstadt und Neckarsulm ihre Ausbildung begonnen. Auch an den ausländischen Standorten wurde die Belegschaft verstärkt: In Györ starteten 2011 über 1.400 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in Brüssel 270.

Um den Fachkräftebedarf der kommenden Jahre zu sichern, hat sich das Unternehmen mit den Arbeitnehmervertretern darauf verständigt, Auszubildende, Studenten der Dualen Hochschulen sowie Teilnehmer des StEP-Programms (Studium und Erfahrung in der Praxis) nach ihrem Abschluss in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Gleichzeitig entwickelt Audi ein ganzheitliches Programm zur Förderung und Entwicklung für den eigenen Nachwuchs, das über die eigentliche Ausbildung hinausgeht. "Wir ermöglichen dadurch zum Beispiel unseren Auszubildenden schon früh, im Ausland Erfahrungen zu sammeln", erläutert Sigi.

Der Audi-Konzern plant von 2012 bis 2016 Sachinvestitionen von € 13,0 Mrd. und damit das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte. "Um unser profitables Wachstum fortzusetzen, werden wir Investitionen in neue Produkte weiter forcieren", sagt Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG. "Der Audi-Konzern plant jährlich mehr als € 2 Mrd. in neue Produkte und Technologien zu investieren." Insgesamt sollen mehr als € 10,5 Mrd. in die Entwicklung neuer Modelle sowie in Zukunftstechnologien wie den Elektro- oder Hybridantrieb fließen.

Aber auch in seine Standorte investiert der Automobilhersteller weiter kräftig. So soll bis 2013 das Werk Győr neben der bereits bestehenden Motorenfertigung und Fahrzeugmontage um einen Karosseriebau, eine Lackiererei und ein Presswerk erweitert werden. Der Schwerpunkt des Investitionsprogrammes liegt auf den deutschen Standorten. "Von 2012 bis 2016 wollen wir fast € 8 Mrd. in Ingolstadt und Neckarsulm investieren, denn die Standorte in unserer Heimat und ihre Mitarbeiter sind das Fundament unserer internationalen Erfolgsgeschichte", betont Finanzvorstand Strotbek.

Nächstes Jahr bringt Audi einige faszinierende Modelle auf den Markt: Konsequent effizient geht 2012 der A8 hybrid an den Start. Er wird eine der leichtesten Limousinen in seiner Klasse sein und bei konstanten 60 km/h bis zu drei Kilometer rein elektrische Reichweite erzielen. Auch den neuen A3 wird die Marke mit den Vier Ringen vorstellen. Die neue A3 Generation wird unter anderem bei der Vernetzung des Autos mit seiner Umwelt Standards setzen. In Sachen Sportlichkeit wird Audi seinen Kunden ebenfalls neue Modelle anbieten. Neben den bereits auf der IAA vorgestellten S6, S7 und S8 sowie dem A6 Allroad bringt Audi Ende 2012 als erster Premiumhersteller einen rein elektrisch angetriebenen Sportwagen in Kleinserie auf den Markt - den Audi R8 e-tron.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2010 rund 1.092.400 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Das Unternehmen erwirtschaftete bei einem Umsatz von € 35,4 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 3,3 Mrd. Im ersten Halbjahr 2011 hat der Audi-Konzern weltweit 652.970 Fahrzeuge mit den Vier Ringen verkauft und bei Umsatz (€ 21,5 Mrd.) sowie Operativem Ergebnis (€ 2,5 Mrd.) Rekordwerte erreicht. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gyor (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6, Oktober 2008 die des Audi A4 und im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 rollt der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 60.000 Mitarbeiter, davon rund 46.600 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2011 bis 2015 über € 11 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Zahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr - im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Unter dem Begriff "Audi balanced mobility" richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus - die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.

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