AUDI AG: Tariferhöhung bereits im Februar

(PresseBox) (Ingolstadt, ) .
- Gesamtbetriebsrat und Unternehmen einig
- Audi-Personalvorstand Thomas Sigi: "Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres erfolgreich bewältigt"
- Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch: "Audi Belegschaft hat sich das Vorziehen der Tariferhöhung mehr als verdient"

Die Audi-Mitarbeiter können sich auf eine vorgezogene Entgelterhöhung freuen. Unternehmen und Gesamtbetriebsrat vereinbarten, dass die rund 45.000 tariflich Beschäftigten an den beiden deutschen Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm bereits zum 1. Februar nächsten Jahres 2,7 Prozent mehr Entgelt erhalten. Dem aktuellen Tarifvertrag zufolge wäre die Lohnerhöhung zum 1. April 2011 fällig gewesen.

"Die Audianer haben in den vergangenen Monaten ein Maximum an Leistung erbracht", betont Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch: "Die Beschäftigten haben das Unternehmen mit ihrem großen Engagement auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie dem Krisenjahr 2009 weiter nach vorne getrieben. 2010 startet Audi voll durch. Mehr Produktion, mehr Absatz, mehr Ergebnis. Das Vorziehen der Tariferhöhung zum 1. Februar 2011 haben sich die Kolleginnen und Kollegen mehr als verdient."

"Mit dieser Entscheidung wollen wir unsere Mitarbeiter an der positiven Entwicklung des Unternehmens beteiligen. Denn wir stehen zum vereinbarten Tarifvertrag - sowohl in einer wirtschaftlich schwierigen Phase als auch in Zeiten des Aufschwungs", sagt Audi-Personalvorstand Thomas Sigi: "Wie die aktuellen Absatzzahlen deutlich zeigen, haben wir die Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres erfolgreich bewältigt und sind für die Zukunft bestens aufgestellt."

Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres hat das Unternehmen weltweit rund 829.300 Automobile verkauft. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von 17,6 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet Audi mit einem Rekordabsatz von 1.080.000 Automobilen.

Die Betriebsvereinbarung schöpft die Möglichkeiten des aktuell gültigen Tarifvertrags voll aus. Demnach bot sich bei guter wirtschaftlicher Lage des Unternehmens die Möglichkeit, die anstehende Lohnerhöhung von 2,7 Prozent auf Februar 2011 vorzuziehen.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2009 rund 950.000 Automobile der Marke Audi verkauft. Das Unternehmen erreichte bei einem Umsatz von € 29,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 1,6 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gyor (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6 , Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 und jetzt aktuell im Juli 2010 die des Audi Q5 in Aurangabad in Indien. Seit Mai 2010 läuft der neue Audi A1 im Werk Brüssel vom Band. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 58.000 Mitarbeiter, davon 45.400 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2010 bis 2012 insge samt € 5,5 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr - im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der neu gegründeten Audi Stiftung für Umwelt.

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