Studie: So viel Wahlfreiheit gibt es beim Firmenwagen

Dienstwagenrichtlinien sind meist zweckgebunden

(PresseBox) (München, ) Der Dienstwagen als Incentive spielt in Deutschland eine wichtige Rolle - allerdings sind die Mitarbeiter bei der Wahl ihres Fahrzeugs noch relativ eingeschränkt. Dies verdeutlichen die Ergebnisse der aktuellen Arval-Studie "CVOBarometer 2010 - Trends im Fuhrparkmanagement". Mit den Antworten von mehr als 3.300 Flottenentscheidern in 11 EU-Ländern liefert die Studie wichtige Hinweise, welche Automobiltrends sich im Unternehmensfuhrpark durchsetzen - und damit auch im Privatmarkt eine Rolle spielen werden. Die Studie kann unter www.arval.de kostenlos angefordert werden.

Firmenwagenpolitik: Volle Wahlfreiheit ist die Ausnahme

Welcher Dienstwagen darf es denn sein? Diese Frage dürfen in Deutschland nur wenige Mitarbeiter beantworten: In 17% der Unternehmen können sie ihr Fahrzeug aus einer vorgegebenen Liste wählen, in jedem fünften Unternehmen (20%) sogar frei innerhalb eines bestimmten Budgets. Der Großteil der Fahrer (62%) hat allerdings keinerlei Mitspracherechte beim Thema Fahrzeugwahl.

"Die Auswahl der Dienstwagen wird meist im Rahmen der Dienstwagenrichtlinie des Unternehmens geregelt", erläutert Reinhard Happel, Vertriebsleiter bei der Arval Deutschland GmbH. "Hierbei spielen technische, betriebliche sowie hierarchische Aspekte eine tragende Rolle, auf die Mitarbeiter nur bedingt Einfluss nehmen können. Allerdings besteht für die Mitarbeiter oftmals die Möglichkeit, gegen eine Zuzahlung zwischen mehreren Fahrzeugen zu wählen bzw. die Fahrzeugausstattung beliebig aufzustocken."

Verwendungszweck: Transport und Außendienst sind Spitzenreiter

Berücksichtigt werden muss allerdings auch, für welchen Zweck den Mitarbeitern ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt wird. So werden laut CVO-Barometer 2010 deutsche Firmenflotten vor allem für Transportfahrten (Pkw bis 3,5 Tonnen) und von Außendienstmitarbeitern genutzt: Jeweils rund ein Viertel der Befragten (26% bzw. 24%) gibt an, seine Flotte zu diesem Zweck einzusetzen, während jeder Fünfte (20%) seinen Fuhrpark für Servicefahrten auf die Straßen schickt.

Der Dienstwagen als Incentive oder im Rahmen eines Gehaltsumwandlungsmodells darf aber keinesfalls minder bewertet werden: Immerhin fast ein Drittel der Unternehmen (30%) stellt ihren Angestellten entweder ein Fahrzeug innerhalb der Entlohnung als Incentive oder gegen monatliche Kosten, die vom Gehalt abgezogen werden, zur Verfügung. Dieser Verwendungszweck kommt übrigens im europäischen Vergleich deutlich seltener vor: Nur 16% aller europaweit befragten Flottenentscheider setzen Fahrzeuge im Zusammenhang mit der Personalentlohnung ein.

Diese beiden unterschiedlichen Verwendungszwecke für Dienstwagen betont auch Reinhard Happel: "Im Flottenmarkt gibt es die große Unterscheidung zwischen einem technischen Fuhrpark, da ist das Auto ein reines Arbeitsmittel, und einem Motivationsfuhrpark. So etwas haben wir zum Beispiel bei Managementfahrzeugen oder bei Mitarbeitermodellen. Diese Zielgruppen bevorzugen höherwertige Fahrzeuge und Ausstattungen und haben dann auch entsprechend mehr Wahlfreiheiten." Dadurch besteht für die Mitarbeiter auch ein Anreiz, das Fahrzeug nach Ablauf der Leasingfrist privat zu übernehmen.

Zum Corporate Vehicle Observatory (CVO)

Der CVO ist eine unabhängige Expertenplattform für Fachleute im Bereich Flottenmanagement, die 2002 von Arval und der Muttergesellschaft BNP Paribas initiiert wurde. Das jährlich erscheinende CVO-Barometer enthält die Ergebnisse der Befragung von mehr als 3.300 Flottenentscheidern in 11 EU-Ländern. In Deutschland wurden im Auftrag von Arval durch das Meinungsforschungsinstitut tns sofres 301 Fuhrparkentscheider telefonisch interviewt. Je nach Unternehmensgröße handelte es sich dabei um Firmeninhaber, Fuhrpark- oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrie und Baubetrieben mit unterschiedlich großen Flotten.

Globale Präsenz der Arval-Gruppe

Die weltweit agierende Arval Gruppe (www.arval.com) ist ein international führender und herstellerunabhängiger Anbieter für Full-Service-Leasing. 2009 betreute Arval mehr als 680.000 Fahrzeuge. Arval wurde 1989 gegründet und ist derzeit in 39 Ländern mit 22 Niederlassungen und einem Partner-Netzwerk in 17 Ländern vertreten. Das Serviceangebot umfasst Full-Service-Leasing und Fuhrparkmanagement. In Frankreich und Italien ist Arval Marktführer, in ganz Europa der zweitgrößte Leasing- und Flottenmanagement-Dienstleister. Als Tochter der BNP Paribas (www.bnpparibas.com) gehört Arval zur Geschäftssparte Equipment Solutions teil des Kerngeschäftsfeldes BNP Paribas Retail Banking.

Über BNP Paribas

BNP Paribas (www.bnpparibas.com) gehört zu den sechs solidesten Banken* weltweit und ist gemessen an den Einlagen die größte Bank der Euro-Zone. Die Gruppe ist in mehr als 80 Ländern vertreten und beschäftigt über 200.000 Mitarbeiter, davon 160.000 in Europa und ist ein weltweit ausgerichteter, europaweit führender Finanzdienstleister. BNP Paribas belegt in ihren drei Kern- Geschäftsfeldern Schlüsselpositionen: Retail Banking, Investment Solutions und Corporate &

Investment Banking. Im Retail-Banking hat die Gruppe vier Heimatmärkte: Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg. BNP Paribas baut derzeit ihr integriertes Geschäftsmodell in den europäischen Mittelmeerstaaten aus und hat zudem ein großes Netzwerk in den USA. BNP Paribas Personal Finance ist bei Konsumentenkrediten Marktführer in Europa. Im Corporate & Investment Banking und im Bereich Investment Solutions hält die Gruppe ebenfalls Spitzenpositionen in Europa und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum in Asien.

* Von Standard & Poor's mit AA bewertet. Das entspricht der 3. von insgesamt 22 Ratingstufen.

Arval Deutschland GmbH

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kirchheim bei München und ist eine Tochter der BNP Paribas SA, einem der weltweit führenden europäischen Bank- und Finanzdienstleister. Die Arval Deutschland GmbH ist mit einem Fahrzeugbestand von mehr als 25.700 Fahrzeugen einer der leistungsstärksten herstellerunabhängigen Anbieter für Full-Service-Leasing und verbuchte im Jahr 2009 einen Umsatz von 340,2 Millionen Euro. Die Arval-Mobilitätsdienstleistungen werden Geschäftskunden mit Pkw und Nutzfahrzeugen angeboten.

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